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VHS Symposium 2017

Lübeck, 23.05.2017:

Schon zum 8. Mal findet in Lübeck das Symposium des Hochschulverbundes Virtuelle Fachhochschule, bestehend aus 12 Mitgliedshochschulen mit 9 Online-Studiengängen und ca. 4.400 Studierenden, statt.

90 geladene Gäste diskutieren unter dem Motto „Shaping the transition“ in den media docks am 15. und 16. Juni 2017 über die Zukunft des Hochschulverbundes und die Weiterentwicklung der Online-Studiengänge im Rahmen des digitalen Wandels.


Freuen können sich die Teilnehmenden auf die Keynotes von Dr. Anja Wagner zum Thema „Arbeit und Bildung 4.0 – und was für virtuelle Fachhochschulen übrig bleibt“ oder auf „The Digital Turn“ von Oliver Janoschka vom Stifterverband und Hochschulforum Digitalisierung. Prof. Rolf Granow und Andreas Wittke werden über geplante Innovationen bei oncampus berichten. Im Rahmen von Workshops und einem Barcamp treffen E-Learning Experten zusammen, um sich u. a. über die Optimierung der Studienbedingungen, die Konzeption neuer Studiengänge (z.B. Industrieinformatik 4.0, IT Sicherheit), OER oder die Kompetenzanrechnung für Geflüchtete auszutauschen.
In diesem Rahmen wird der von den Studierenden gewählte „Teacher of the Year 2017“ ausgezeichnet. Spannende Tage erwarten die Teilnehmenden in Lübeck!

 

 

Gelebte Digitalisierung an der FH Lübeck: Roboter übernimmt Institutsleitung

Lübeck, 01.04.2017: Am Institut für Lerndienstleistungen (ILD) der Fachhochschule Lübeck wird ab 2018 ein Roboter die Position des wissenschaftlichen Direktors übernehmen und auch Geschäftsführer der E-Learning-Tochter oncampus werden. Professor Rolf Granow, der den Bereich ”Digitales Lernen” seit mehr als 25 Jahre maßgeblich gestaltet, wird im kommenden Jahr in den Ruhestand gehen. Bei der Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin oder einem geeigneten Nachfolger stand schnell fest, dass Professor Smart, eine 1,20m große, in Japan entwickelte humanoide Roboterfrau, die Nachfolge übernehmen soll. „Für uns ist der Einsatz eines Roboters als Institutsleitung und Geschäftsführer von oncampus eine konsequente Fortsetzung der von uns gelebten Digitalisierung“, erklärt Farina Steinert von oncampus.

Professor Smart geht aktuell “in die Lehre” und lernt die Prozesse des Instituts kennen. Sie wurde hierfür zunächst mit E-Mails, Chat-Verläufen und Vortragsaufzeichnungen von Professor Granow gespeist.

Alle Daten wurden an der Universität Marburg auf die Intelligent Database Platform des Roboters transferiert. Anders als ein Mensch wird Professor Smart vom ersten Arbeitstag an voll einsteigen können und bereits alle Einzelheiten des Tagesgeschäfts kennen. Die Androidin kann auf diesem Weg schnell auf komplexe Fragen antworten und kennt inzwischen sowohl die Abläufe innerhalb des Verbundes Virtuelle Fachhochschule (VFH) als auch die Einzelheiten der Projekte des ILD.

In den Gesprächen am Institut lernt sie täglich dazu und wurde durch ihre höfliche Art sofort von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Herz geschlossen. Auch bei Außenterminen im In- und Ausland wird Professor Smart zukünftig dabei sein: “Für uns ist Professor Smart auch im internationalen Kontext sehr gut einsetzbar, da sie mehrere Sprachen beherrscht und uns auf Dienstreisen im Gepäck begleiten kann. Das spart Reisekosten”, freut sich Andreas Wittke, der am ILD für Systemdevelopment, Administration und Medien zuständig ist.

Bloß alleine kann Professor Smart derzeit noch nicht auf Dienstreise gehen. Aber Andreas Wittke denkt, dass dies möglich werde, sobald selbstfahrende Autos in Deutschland zugelassen werden.

Da Professor Smart auch eine Gesichtserkennungssoftware besitzt, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beginn an persönlich von ihr angesprochen werden können. Anders als ihr Vorgänger braucht die Androidin keinen Urlaub und wird nie etwas vergessen. Andreas Wittke sieht vor allem für strategische Entscheidungen einen großen Vorteil: “Innerhalb weniger Sekunden wird Professor Smart große Datenmengen auswerten und zu einer Entscheidung kommen können. So schnell schafft das kein Mensch.”

Einen ersten Eindruck von Professor Smart kann man in dem Vorstellungsvideo erhalten.


Projekt VISIT gegen Identitätsdiebstahl

Lübeck, 27.02.2017: Identitätsdiebstahl kommt in der heutigen digitalen Welt immer häufiger. Man spricht von einem Identitätsdiebstahl (IDD) oder -missbrauch, wenn unbefugte Dritte die Identität einer Person annehmen, um durch das Abgreifen von Daten z. B. einen Kredit oder sonstige Vorteile, meist finanzieller Natur zu gelangen. Das von der EU geförderte Projekt VISIT möchte die Menschen für dieses Thema besser sensibilisieren.

Visit ist ein Kooperationsprojekt zwischen vier europäischen Partnern, mit finanzieller Unterstützung vom Programm „Prevention of and Fight against Crime“ der Europäischen Union, Europäische Kommission, Generaldirektion „Migration und Inneres“. Ende Januar lief das Projekt aus. 

Das Ziel ist es, Fälle von Identitätsmissbrauch sowie illegale Methoden im Internet zu analysieren, das Bewusstsein zu schärfen und Strategien zum Schutz von Identitäten zu fördern. Partner sind die Fachhochschule Lübeck, die Result Group GmbH, die Universität Jyväskylä aus Finnland und die Guard Nacional Republicana aus Portugal.

Weitere Unterstützung bietet Ihnen der kostenlose englischsprachige Kurs über Identitätsdiebstahl und -missbrauch von VISIT. Sie können hier darauf zugreifen.

Einen ausführlichen Artikel über das Thema finden Sie in unserem Blog.

Gefördert durch die Europäische Union.

Ein Kooperationsprojekt zwischen vier europäischen Partnern, mit finanzieller Unterstützung vom Programm „Prevention of and Fight against Crime“ der Europäischen Union, Europäische Kommission, Generaldirektion „Migration und Inneres“.


Selbstlernkurse machen Weiterbildung im Netz noch flexibler

Lübeck, 22.02.2017:Digitales Lernen entwickelt sich dank der Flexibilität und der Verbreitung digitaler Medien immer mehr zur bevorzugten Methode in der Erwachsenenbildung. Online-Lernplattformen, Erklär-Videos bei YouTube oder MOOCs haben das Thema verstärkt in den Fokus gerückt. Das Lernen im Netz entwickelt sich ständig weiter. Auch oncampus, die E-Learningtochter der Fachhochschule Lübeck, setzt auf Innovation in der Online-Weiterbildung und bietet seit kurzem Selbstlernkurse an, die Lernen im Netz noch flexibler machen.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und Weiterbildungslandschaft in rasantem Tempo. Viele Seminare und Kurse finden inzwischen im Netz statt und können bequem von Zuhause aus und zu selbstgewählten Zeiten belegt werden. Dadurch wird Weiterbildung nicht nur flexibler, sondern passt auch zu der Arbeitswelt, in der das Lernen einen immer größeren Stellenwert einnimmt. „Die Digitalisierung verändert nicht nur die Welt, in der wir arbeiten, sie verändert auch die Art und Weise, wie sich Menschen weiterbilden“, weiß Farina Steinert. Sie entwickelt mit dem oncampus-Team im Bereich Bildungsmanagement neue Produkte und Lernwelten.

„Bei der Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren als auch mit Kursteilnehmenden beobachten wir, dass die Nachfrage nach flexibleren Angeboten stark zunimmt und der Bedarf an Betreuung abnimmt. Viele wünschen sich einen Kurs, in dem sie das Tempo komplett selbst bestimmen können. Durch Quizzes und Badges können die Teilnehmenden ihren Lernfortschritt verfolgen und nach erfolgreichem Lösen der Aufgaben erhalten sie ein Weiterbildungszertifikat.“

Die Kurse finden 100% online statt und können jederzeit gestartet werden. Nach der Einschreibung haben Teilnehmende 6 Monate Zugriff auf das multimedial aufbereitete Kursmaterial. Zu den ersten Angeboten, die von oncampus als Selbstlernkurse für 50 Euro pro Kurs bereitgestellt werden, zählen BWL Basics, Marketing Basics sowie Softskill Kurse wie Zeitmanagement oder Internet-Fitness. Für die Zukunft plant oncampus weitere unbetreute Selbstlernkurse, um noch mehr Themenbereiche mit flexiblen Weiterbildungsmöglichkeiten im Netz abzudecken.


Alle weiteren Informationen finden Sie auf www.oncampus.de/blog/selbstlernkurse.  

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