Wissenschaftlich Arbeiten: Mit diesen 3 Tipps zum Erfolg!

wissenschaftlich arbeiten

Deine nächste Hausarbeit steht vor der Tür? Oder es gilt in naher Zukunft vielleicht sogar, die Bachelor- oder Masterarbeit zu schreiben? Wir wissen: Wissenschaftlich arbeiten ist nicht immer ganz so leicht, viele von uns drücken sich daher gerne davor. Hast du dir dieses Mal vorgenommen, strukturierter an deine Ausarbeitung heranzugehen? Du möchtest Zeitig starten, ein interessantes Thema bearbeiten und im besten Fall auch noch vor dem Stichtag fertig sein, um dir Stress zu ersparen? Dann solltest du auf jeden Fall weiter lesen. Wir haben für dich drei Tipps zusammen gestellt, mit denen deine nächste wissenschaftliche Arbeit ein voller Erfolg wird!

Wissenschaftliche Arbeiten sind meist ziemlich umfangreich. Themenfindung, Quellen auftreiben, genaues zitieren – es gibt so viele Dinge, auf die man beim wissenschaftlichen Arbeiten achten muss. Mit den Tipps in unserem Blogartikel helfen wir dir dabei, zukünftig effektivere und bessere wissenschafliche Arbeiten zu verfassen. Probiere bei der nächsten Ausarbeitung einfach unsere Tipps aus!

Tipp 1: So findest Du ein geeignetes Thema

Das Wichtigste bei der Themenfindung ist, dass dich das Thema interessiert. Schließlich musst du dich eine ganze Weile damit auseinandersetzen. Nutze zum Beispiel eine Mindmap, um verschiedene Ideen aufzuschreiben und Zusammenhänge zu ziehen. Schreibe dazu einfach Oberbegriffe auf ein leeres Blatt Papier und verbinde diese mit Stichpunkten, die dir zu der Thematik einfallen. Wenn du all deine Ideen aufgeschrieben hast, hast du eine Art Baum auf deinem Blatt entwickelt, der nur so vor Ideen sprüht. Die Mindmap gibt dir also einen guten Überblick über mögliche Themen für deine wissenschaftliche Arbeit und im besten Fall auch schon erste Ideen zu einer Forschungsfrage. Priorität hat zunächst jedoch das Thema!

Denn, wenn du ein Oberthema gefunden hast, musst du dir Gedanken dazu machen, wie viel Zeit dir für die Bearbeitung zur Verfügung steht. Je nach verfügbarer Zeit musst du deine Thematik dann vielleicht noch ein bisschen weiter eingrenzen, damit du die Ausarbeitung in der Zeit auch schaffst, die du zur Verfügung hast! Auch dabei kann dir die selbst entwickelte Mindmap helfen. Du hast dir schließlich zu jedem Oberthema Unterpunkte notiert. Vielleicht kannst du ein oder zwei davon zu einem spannenden Thema verknüpfen, falls du nur wenige Wochen für die Bearbeitung hast.

An dieser Stelle kannst du aber natürlich auch auf die guten alten Bücher zurückgreifen. Zu was gibt es überhaupt Literatur oder Veröffentlichungen? Kannst du alle Aspekte theoretisch betrachten? Denn es gibt kaum etwas Ärgerlicheres als so viel Zeit in die Findung eines Themas zu stecken, um dann festzustellen, dass es nicht genügend relevante Literatur zu der Thematik gibt. Lieber ein Ende mit Schrecken und vor der Anmeldung feststellen, dass das Thema so nicht bearbeitet werden kann, als ein Schrecken ohne Ende. Denn nach der Anmeldung ist eine Themenänderung in der Regel mit viel Aufwand verbunden.

Wenn du also sichergestellt hast, dass dein Thema zeitlich machbar ist und du auch genügend Quellen zur Verfügung hast, geht es in die Zielphase der Themenfindung. Du brauchst noch eine konkrete Fragestellung. Überlege einfach, was dein Thema aktuell und relevant macht und entwickle eine Frage daraus, die du untersuchen möchtest.

Tipp 2: Erstelle Dir einen Zeitplan

Wenn du eine Fragestellung erarbeitet hast, kannst du im nächsten Schritt mit Hilfe deiner Literatur eine erste Gliederung für deine Ausarbeitung erstellen. Zunächst geht es darum, dass du dir einen Überblick überschaffst. Wie musst du vorgehen, um einen roten Faden in deine wissenschaftliche Arbeit zu bekommen? Plane deine einzelnen Kapitel und Unterkapitel, so wie es für dich zunächst am sinnvollsten erscheint. Deine Gliederung ist zu diesem Zeitpunkt übrigens noch nicht in Stein gemeißelt, wenn du zwischendurch merkst, dass zum Beispiel eine andere Reihenfolge sinnvoller ist, ist das kein Problem.

Die vorläufige Gliederung nutzt du dazu, um dir einen Zeitplan zu erstellen. Ein Zeitplan ist sehr wichtig, denn er hilft dir rechtzeitig vor Abgabe fertig zu werden! Lege fest, wie viel Zeit du für die einzelnen Kapitel benötigst. Anschließend teilst du die für ein Kapitel eingeteilte Zeit nochmal auf die Unterkapitel auf. So hast du genau im Blick, ob du noch im Zeitplan bist. Bei der Zeitplanung solltest du allerdings Zeitpuffer einplanen. Denn niemand ist perfekt und es kann immer mal etwas dazwischen kommen. So bist du auf der sicheren Seite, wenn deine Motivation an einem Tag mal nicht die Höchste ist. Wenn du Puffer einplanst, ersparst du dir so anstrengende letzte Nächte vor der Abgabe.

Aber die Zeitpuffer sind kein Freifahrtschein, versuche trotzdem, dich während der ganzen Zeit an deinen Zeitplan zu halten!

Tipp 3: Logisch formulieren und richtig zitieren

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Wenn du deine Forschungsfrage, eine erste Gliederung und deinen Zeitplan entwickelt hast, kann es endlich richtig losgehen. Hierbei ist es wichtig, dass du wissenschaftlich sauber arbeitest. Das heißt, dass du innerhalb der Ausarbeitung alles begründen musst. Lass Deinem Prüfer nicht die Chance etwas falsch zu interpretieren und belege alle Informationen. Führe deine Leser „mit einem roten Faden“ durch deine Arbeit und überzeuge sie mit wissenschaftlich korrekten und richtig zitierten Fakten. Die Quellenarbeit ist dabei sehr wichtig und sollte direkt richtig gehandhabt werden.

Bei den Quellenangaben kannst du zwischen verschiedenen Arten wählen. Welche du nutzt, hängt von Deinem Betreuer ab. Wenn Dein Betreuer keine Präferenzen hat, ist es wichtig, dass du einheitlich zitierst und nicht zwischen verschiedenen Varianten wechselst. Es gibt übrigens verschiedene hilfreiche Tools, die dir bei deiner Literaturverwaltung helfen, wie zum Beispiel Citavi oder Zotero.

Mit Zotero kannst du Quellen zitieren, sammeln und verwalten. Wenn du online recherchierst, sucht Zotero sogar für dich nach bibliografischen Daten und speichert diese für dich. So kannst du bei deiner nächsten Arbeit ganz entspannt ein Literaturverzeichnis erstellen. Zotero kommt übrigens von dem albanischen Wort „zotëroj“, das so viel heißt wie „beherrschen“ oder „sehr gut lernen“. Also warum sollte man noch selbst Stunden in das Zitieren und den Aufbau eines Literaturverzeichnisses stecken, wenn es jemand besser beherrscht? Wenn du dich online bei Zotero registrierst, kannst du außerdem deine gesamte Bibliothek synchronisieren, so dass du online von überall auf deine Quellen zugreifen und diese erweitern kannst.

Wissenschaftlich arbeiten: Du willst mehr Tipps?

Du willst tiefer in das Thema Wissenschaftliches Arbeiten einsteigen und weitere Tipps bekommen? Dann schau doch mal im Weiterbildungsangebot von oncampus vorbei. Im Kurs „Wissenschaftliches Arbeiten“ geht es genau um diese Thematik. Du lernst, wie du Informationen findest, wie du Literatur richtig liest, erarbeitest und schreibst. Werde mit unserem Kurs fit und lass Deine nächste wissenschaftliche Arbeit einen vollen Erfolg werden!

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