7 Entwicklungen, warum du über ein Informatik-Studium nachdenken solltest

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Bezahlen mit dem Smartphone, selbstfahrende Autos und Lebensmittel online einkaufen – Dinge, die wir vor wenigen Jahren noch in Science Fiction Filmen bewundern konnten, sind längst Realität geworden. Angewandten Informatik umgibt uns mittlerweile überall und spielt in unzähligen Bereichen unseres Lebens eine wichtige Rolle. Warum Du über ein Informatik-Studium an einer Hochschule nachdenken solltest, erfährst Du in diesem Artikel.

Warum ein Informatik -Studium?

Oft haben wir uns schon so an die technischen Möglichkeiten gewöhnt, dass wir sie in unserem Alltag gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Oder hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, welcher Programmieraufwand in deinem Navigationssystem steckt, oder dass in deinem Handy heute mehr Rechenleistung steckt, als für die Mondlandung verfügbar war?

Du siehst: Informatik ist überall um uns herum und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Nicht umsonst ist Informatiker/in einer der gefragtesten Berufe der Zukunft, qualifizierter Nachwuchs in der Branche wird händeringend gesucht. Der Studiengang Informatik wird daher immer beliebter. In diesem Artikel stellen wir dir 7 Entwicklungen vor, bei denen Informatik eine wichtige Rolle spielt und zeigen dir somit ganz unterschiedliche technische Felder auf, für die es wichtig ist, Informatik zu studieren.

Mit dem Bachelor oder dem Master im Studiengang Informatik, Medieninformatik oder Wirtschaftsinformatik bist du gut aufgestellt. Viele Hochschulen haben ein attraktives Angebot, um Informatik sechs (Bachelor) oder vier Semester (Master) lang an einer Hochschule zu studieren. Und wer weiß, vielleicht weckt oder verstärkt sich bei dir der Wunsch nach einem Studium und einer Karriere in einem Bereich der Informatik. Dabei spielt auch MAthematik eine wichtige Rolle.

  1. Big Data

Viele Möglichkeiten mit einem Informatik-Studium

Wenn wir auf dem Smartphone im Internet surfen, etwas in sozialen Netzwerken posten, die neueste Folge unserer Lieblingsserie auf Netflix schauen oder unsere Jogging-Runde tracken – all das produziert tagtäglich eine unvorstellbare Menge an Daten – auch Big Data genannt. Und die Menge und Geschwindigkeit steigt kontinuierlich weiter an. Diese Daten bergen Chancen für uns alle: vorausgesetzt, wir wissen sie richtig zu nutzen. Das heißt, die Daten müssen erfasst, gespeichert und verarbeitet werden. Dafür braucht es Experten der Informatik, die spezielle IT-Lösungen entwickeln.

Der Nutzen? Dank der Auswertung von Twitter-Posts konnte in den USA beispielsweise eine sich anbahnende Grippewelle schon lange erkannt werden, bevor sie den Gesundheitsbehörden bekannt war. Medikamente konnten so bereits hergestellt und auf Vorrat gehalten werden, bevor die Grippewelle ihren Höhepunkt erreichte. Big Data kann aber auch zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen, wenn Bewegungsdaten in Echtzeit ausgewertet werden: Nutzer können vor Staus und Unfällen frühzeitig gewarnt werden und entsprechend vorsichtig fahren. Informatikerinnen und Informatiker können also mit ihrem im Studium erlernten Know-how dazu beitragen, unser tägliches Leben angenehmer zu gestalten!

  1. Cloud-Lösungen

Dropbox, Owncloud und Co. gehören mittlerweile nicht nur privat, sondern auch im Studium und in Unternehmen zum Alltag. Dank Cloud Computing müssen Informatik – Infrastrukturen, wie beispielsweise Daten oder Software, nicht mehr auf einem lokalen Rechner installiert sein, sondern können auf irgendeinem Computer auf der Welt liegen und über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Der Vorteil für Unternehmen: die Daten sind von überall abrufbar, da sie standort- und geräteunabhängig gespeichert werden.

Immer mehr Unternehmen, auch klein- und mittelständische, nutzen beispielweise ein Intranet, in dem alle Mitarbeiter über das Internet wichtige Informationen abrufen können – ganz egal, wo sie sich gerade einloggen. Die Nutzung von Clouds in Unternehmen ist bereits von 28 Prozent im Jahr 2011 auf 54 Prozent im Jahr 2015 angestiegen. Diese Zahlen werden zukünftig noch weiter wachsen. Informatik-Spezialisten, die Cloud-Lösungen entwickeln und betreuen, sind also auch in Zukunft mehr gefragt denn je! Mit der Anzahl an positiven Bewertungen zur Sicherheit wachsen diese Cloud-Lösungen weiterhin.

  1. Mobile Business & Apps & Mobile Payment

Auf dem Smartphone unterwegs Kleidung, Elektronik oder sonstige Produkte zu kaufen, ist immer mehr im Kommen. Die Informatik macht es möglich! Laut einer Studie der Bitkom haben bereits 17 Prozent aller Smartphone-Nutzer etwas mit ihrem Gerät im Internet eingekauft. Es ist daher mittlerweile ein Muss, Websites für Smartphones und Tablets mobil zu optimieren. Eine große Rolle spielen beim Thema E-Commerce auch Apps – wer im Google Play und im App Store vertreten ist, hat bereits eine gute Reichweite.

Mittlerweile ist es auch möglich, in ausgewählten Läden mit dem Smartphone zu bezahlen. Dabei werden die Daten entweder von dem Bezahlterminal an eine App oder von einem NFC-Chip beziehungsweise Sticker auf deinem Smartphone transferiert. Der übermittelte Betrag wird dann von dem dort hinterlegten Kreditkartenkonto sicher abgebucht. In Deutschland ist Mobile Payment zwar schon in einigen Einkaufsstätten möglich, bislang sind die Deutschen jedoch bei der Nutzung aufgrund von Sicherheitsbedenken zurückhaltend. In anderen Ländern sieht das bereits ganz anders aus.

Informatikerinnen und Informatiker entwickeln nach dem Studium der Informatik immer neue Lösungen in diesem Bereich und können mit neuen Entwicklungen auch dazu beitragen, das mobile Einkaufen noch sicherer und leichter für den Kunden zu gestalten. So werden Bedenken ausgeräumt und auch in Deutschland werden die Nutzerzahlen in Zukunft weiter ansteigen.

  1. Augmented Reality

Spätestens mit dem Hype um die App Pokémon Go ist Augmented Reality, ein spezieller Bereich der Informatik, in aller Munde. Mithilfe von Augmented Reality kann die Wahrnehmung der Realität mithilfe von Computern erweitert werden. An einem konkretem Beispiel heißt das: du läufst durch die Straßen und fängst virtuelle Pokémon auf der nächsten Parkbank oder im Kiosk um die Ecke. Auch Fußballfans ist diese Technologie schon längst bekannt, zum Beispiel, wenn eine Abseitslinie oder bei einem Freistoß die Entfernung zum Tor im Fernsehen dargestellt wird. Erste Entwicklungen wie die Google Glasses zeigen, dass die erweiterte Realität noch längst nicht an ihrem Höhepunkt angekommen ist – IT-Expertinnen und –Experten mit dem entsprechenden Knowhow haben die Möglichkeit, Trends wie diesen weiterzuentwickeln und Technologien entstehen zu lassen, die bisher noch außerhalb unserer Vorstellungskraft liegen.

  1. Customization

Heutzutage kaufen die wenigstens Kunden Serienprodukte – alles soll möglichst an die eigenen Bedürfnisse angepasst, also personalisiert, werden. Individualität nimmt in unserer Gesellschaft einen immer größeren Raum ein – daher ist auch beim Kauf von Produkten ein Trend zur Individualisierung zu spüren.  Beim Kauf eines Autos gilt es nicht nur zwischen Marke und Modell zu wählen, sondern auch die Lackfarbe, die Stoffe und Farbe der Sitze und eventuelle Extras wie Navigationsgeräte festzulegen – nach oben hin sind der Individualisierung keine Grenzen gesetzt.  Da eine individualisierte Produktion auch immer mit höheren Kosten einhergeht, geht der Trend zur sogenannten Mass Customization. Dabei werden individualisierte Produkte mit der Technik einer Massenproduktion durchgeführt. Für die Informatik und auch Logistikabteilungen gilt die Herausforderung, Lösungen zu finden, die zwar individuell sind, aber trotzdem mit größtmöglicher Effizienz durchgeführt werden können.

  1. 3D-Druck

Lange Zeit galt der 3D-Druck als ein Hobby von bastelfreudigen Nerds – zu langsam, zu teuer, zu aufwändig war die Drucktechnik für dreidimensionale Gegenstände. Doch in den letzten Jahren hat sich die Technologie rasant weiterentwickelt – verbesserte, schnellere Maschinen machen 3D-Drucker auch für die Industrie interessant. Mittlerweile wurde in China sogar schon innerhalb von 45 Tagen eine 2-stöckige Villa gebaut, die dazu noch erdbebensicher ist. Auch in der Medizintechnik und in der Luftfahrt nimmt der 3D-Druck immer mehr Bedeutung ein. Und wer weiß, vielleicht drucken wir uns bald ein Paar Turnschuhe zu Hause oder Ärztinnen und Ärzte können zukünftig Knochen oder Organe nach Bedarf erstellen? In diesem Bereich bahnen sich noch einige Erfolge an – und Informatikerinnen und Informatiker können an diesen mit ihrem speziellen Wissen maßgeblich teilhaben.

  1. Smart Home

Die Heizung per App auf dem Weg nach Hause schon einmal aufdrehen, Lichter per Smartphone ein- und ausschalten und sogar intelligente Kühlschränke, die fehlende Lebensmittel automatisch nachbestellen – was noch bis vor kurzem in Science Fiction Filmen zu bewundern war, wird für immer mehr Menschen Realität. Smart Home heißt diese intelligente Lösung für das eigene Zuhause, bei der alle Geräte, die über Bluetooth, WLAN oder andere drahtlose Funkstandards kommunizieren, von einer Zentrale aus gesteuert werden können.

Die Technologien und Programme dahinter werden immer ausgeklügelter und für immer mehr Nutzer bezahlbar – bald wird es für uns normal sein, immer mehr im eigenen Zuhause via Smartphone zu steuern. Eine ziemlich spannende Geschichte, die für die Umsetzung und Entwicklung neuer Produkte ausgefeilte Programmierkenntnisse von Experten voraussetzt. Auch Fragen der Sicherheit dürfen bei den immer komplexer werdenden System nicht außer Acht gelassen werden. Im Studium der Informatik lernt man genau, wo man ansetzen muss, um Sicherheitslücken aufzudecken zu schließen – ein weiteres spannendes Berufsfeld für IT-Expertinnen und –Experten.

Warum du über ein Informatik-Studium nachdenken solltest

Ohne Informatik wären wir heute nicht da, wo wir heute sind. Sie bestimmt so gut wie alle unserer Lebensbereiche und hält immer mehr Einzug in das Leben eines jeden einzelnen. Internet, Computer und Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Informatik hat auch unsere Art zu arbeiten geändert – ohne Computer kommt heute wohl kein Berufsfeld mehr aus. Prozesse wurden stark vereinfacht, bringen uns schneller zu besseren Ergebnissen und steigern so die Effizienz.

Gut ausgebildete Informatikerinnen und Informatiker sind heute mehr denn je gefragt. Die oben genannten Beispiele sind nur einige wenige der spannenden Felder, in denen gut qualifizierte IT-Fachleute gesucht werden und mit ihrem Wissen maßgeblich zur Entwicklung unserer Zukunft beitragen können.

Fazit: Warum Informatik studieren?

Du bist neugierig geworden und möchtest dich zum Thema Informatik weiterbilden? Bei oncampus bieten wir dir ganz unterschiedliche Möglichkeiten, dein Informatik-Wissen an Hochschulen zu erweitern. Der Vorteil bei uns: alles findet online statt und gibt dir damit maximale zeitliche und räumliche Flexibilität.

Informatik-StudiumDu hast die Wahl zwischen Weiterbildungskursen wie Einführung in die Informatik, Programmierung und IT-Recht und kannst in unserem kostenlosen MOOC (Massive Open Online Course) mehr zum Thema Netzwerksicherheit im Interview mit Oliva von Westernhagen lernen.

Zudem haben wir auch die beiden Selbstlernkurse „Einführung in die Informatik“ und „Einführung in die Wirtschaftsinformatik„. Hier erfährst du mehr über alle Grundlagen und kannst für 50 Euro 6 Monate lang auf den Kurs zugreifen.

Darf es gerne etwas mehr sein? Bei uns kannst du auch studieren – sowohl auf Bachelor – als auch auf Masterniveau bieten wir innovative Master-Online-Studiengänge Medieninformatik und Wirtschaftsinformatik an.

Alle Studiengänge sind akkreditiert – und für dich ergibt sich der große Pluspunkt, dass du überall studieren kannst, wo du magst! So ein Studium dauert zwischen 4 und 6 Semester.

Besuche uns direkt auf oncampus.de und klicke dich durch unser Weiterbildungs- und Studienangebot! Ein Informatik-Studium mit dem Abschluss als Bachelor oder Master an Fachhochschulen öffnet dir auf jeden Fall die Türen zu vielen spannenden Jobs und ist ein Investment in deine Zukunft! Mit dem Know-how, das du während des Studiums erwirbst, kommst du garantiert nach vorn.

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