Glücklich leben: Von der Kunst sein Glück zu finden

Glücklich leben – wer von uns wünscht sich das nicht? Das Streben nach Glück steht heute umso mehr auf unserer To-Do-Liste des Lebens. Immer häufiger hört man von Aussteigerinnen und Aussteigern, die in ihrer Heimat alles hinter sich lassen und ihr Glück in der Welt suchen. Doch nur Wenigen gelingt es, im Verlauf ihres Lebens ihr persönliches Glück zu verwirklichen. Das kann bei den Menschen ganz unterschiedliche Gründe haben – eine idealisierte Erwartung an das eigene Leben, chronische Unzufriedenheit, Schicksalsschläge – diese Liste ließe sich beliebig weiterführen. Doch wusstest du, dass auch dein Herkunftsland einen Einfluss darauf hat, wie glücklich du bist? Wir zeigen dir, welche Faktoren auf der Suche nach Glück eine Rolle spielen und haben uns mal angeschaut, was du an deinem Leben ändern kannst, um zukünftig glücklicher zu leben.

Das weltweite Glücks-Ranking

Die Suche nach Glück ist wohl schon so alt wie die Menschheit selbst. Das Bestreben nach einem erfüllten und glücklichen Leben hat die Menschen schon immer angetrieben. Da ist es also nicht verwunderlich, dass sich auch die Wissenschaft dem Thema Glück angenommen hat. So wird beispielsweise jedes Jahr der Weltglücksbericht von den Vereinten Nationen veröffentlicht. Und laut diesem sind die Norweger im Jahr 2017 das glücklichste Volk der Welt, dicht gefolgt von Dänemark, Island, der Schweiz und Finnland. Deutschland suchst du in den Top 10 leider vergeblich. Es liegt seit Jahren auf Platz 16 im Ranking des Weltglückberichts der Vereinten Nationen – noch hinter Costa Rica, Israel und den USA.

Nordeuropäer sind am glücklichsten

Wie dir bestimmt schon aufgefallen ist, führen die nordeuropäischen Länder den Weltglücksbericht an. Doch woran liegt es, dass die Menschen dort besonders glücklich sind? Denkt man an die langen, dunklen Winter in diesen Ländern, scheint das nicht gerade die beste Voraussetzung für ein von Glück erfülltes Leben. Auffällig ist jedoch: all diese Länder erzielen hohe Punktzahlen bei Einkommen, Lebenserwartung, Unterstützung in einer schwierigen Zeit, Großzügigkeit, Freiheit und Vertrauen (letzteres bezieht sich vor allem auf das Fehlen von Korruption in Unternehmen und der Regierung). Auch die Verteilung des Einkommens spielt eine große Rolle – je geringer die sozialen Unterschiede sind, desto glücklicher sind auch die Einwohnerinnen und Einwohner eines Landes. Außerdem fängt der Staat die Menschen in den nordeuropäischen Ländern im Fall von Arbeitslosigkeit oder Krankheit zuverlässig auf.

In großen Industrienationen wie Deutschland, Frankreich, den USA und Großbritannien fehlt genau das. Hierzulande fokussieren wir uns sehr stark auf Wirtschaftszahlen. Abnehmende Solidarität, wachsende Korruption, Misstrauen und stärkere ethnische Gegensätze tun ihr Übriges dafür, dass die Deutschen vergleichsweise unglücklicher sind als unsere Nachbarn im Norden Europas.

Die Schlusslichter im World Happiness Report

An den genannten Faktoren lässt sich erkennen, was bereits auch die Forscher der Columbia University in der UN-Studie hervorheben: das persönliche Glück hängt stark mit dem sozialen Umfeld und dem Zustand der Gesellschaft zusammen. Und auch wenn das Einkommen oben als ein Faktor für Glück genannt wurde, ist es doch interessant zu wissen, dass ein steigendes Einkommen nicht automatisch auch zu einem glücklicheren Lebensgefühl führt. Zu sehen ist dies unter anderem am Beispiel China: trotz einer wachsenden Mittelschicht und höheren Einkommen sind die Chinesen auf Platz 79 heute nicht glücklicher als vor 25 Jahren.

Die Schlusslichter im World Happiness Report 2017 bilden übrigens Tansania, Burundi und die Zentralafrikanische Republik. In der UN-Studie wurde das Kapitel über Afrika mit Warten auf das Glück betitelt. Hohe Belastbarkeit und ein grundsätzlicher Optimismus werden durch die ausufernde Korruption und die stark steigenden Bevölkerungszahlen immer wieder auf eine harte Probe gestellt.

Auf der Suche nach dem großen Glück

Du siehst: das Land, in dem du lebst, hat einen nicht ganz unerheblichen Einfluss darauf, wie glücklich du bist. Dennoch gilt das gute alte Sprichtwort Jeder ist seines Glückes Schmied heute mehr denn je. Denn nie hatten wir so vielfältige Möglichkeiten, uns zu verwirklichen und unser ganz persönliches Glück zu finden. Nie war es einfacher, die Welt zu entdecken und nach seinem Rezept für das Glücklichsein zu suchen. Immer mehr Menschen versuchen, ihr ganz persönliches Glück zu finden und geben anderen auf Blogs, in Büchern oder Webinaren ihre Erfolgsrezepte weiter.

Der Glückfinder Andreas Gregori beispielsweise erzählt in seinem Podcast Geschichten von Menschen, die ihr Glück gefunden haben und ermutigt durch diese inspirierenden Berichte dazu, das Glück selbst in die Hand zu nehmen. Besonders interessant für Glücksuchende ist auch der Blog Glücksdetektiv von Dr. Katharina Tempel. Nach einer persönlichen Krise beschäftigte sich die studierte Psychologin vermehrt mit dem Thema Glück und konnte so ihr Leben um 180 Grad drehen. Ihre Erfahrungen teilt sie nun als Coach auf ihrer Webseite Glücksdetektiv und hilft Interessierten dabei, den Weg in ein erfülltes Leben zu finden.

Von der Lebenskrise zum Glücks-Coach

Blogs wie der Glückfinder und der Glücksdetektiv beweisen: man kann sein Leben zum Positiven verändern. Ganz ohne Arbeit geht das natürlich nicht. Wie du schon gesehen hast, war auch die Psychologin Katharina Tempel nicht immer glücklich und zufrieden. Ihr ging es wie wohl Vielen von uns: sie wollte es immer allen recht machen. Ihren Eltern, ihren Vorgesetzten, ihren Freunden. Doch sie selbst blieb dabei auf der Strecke und vergaß, auch an sich und ihre Wünsche und Träume zu denken. Letztendlich führte das dazu, dass sie in die schlimmste Krise ihres Lebens schlitterte. Sie war unglücklich mit ihrem Leben und ihrem Job. Schon am Sonntag vermieste ihr die Aussicht auf Arbeit am nächsten Tag die Laune. Katharina Tempel fühlte sich wie in einem Hamsterrad und sah keinen Weg, um daraus zu entkommen. Alles war langweilig, eintönig und fühlte sich leer an. Die Vorstellung, dass ihr Leben in den nächsten 40 Jahren so aussehen sollte, erschreckte sie.

Das war der Punkt, an dem sie beschloss, ihr Leben von Grund auf zu ändern. Sie fing an, sich mit positiver Psychologie auseinander zu setzen. Ihr Psychologie-Studium half ihr dabei, sich besser in die menschliche Psyche, die Motive, Bedürfnisse und Gefühle hinein zu versetzen. Mit Hilfe ihres Mannes fand sie schließlich den Mut, aus ihrem alten Leben auszubrechen. Sie kündigte ihren Job und ging mit ihm ein halbes Jahr auf Reisen. Schnell merkte sie, wie gut ihr die Abwechslung tat: sie bekam neue Energie und Lebensfreude. Sie beschäftigte sich intensiv mit der Glücksforschung, um sich ihre letzten negativen Verhaltensweisen abzugewöhnen. Dann kam sie auf die Idee, ihr Glück selbst in die Welt zu tragen.

Katharina gründeten Blog und YouTube-Kanal Glücksdetektiv, um anderen etwas von ihren Erfahrungen auf dem Weg zum Glück abgeben zu können. Dank ihrer eigenen Erfahrungen und ihres Fachwissens gibt sie Tipps rund um das Thema Glück. Dabei geht es nicht darum, auf Knopfdruck das Glück zu finden. Schließlich ist das Glück kein Schalter, den man einfach umlegen kann. Vielmehr regt sie auf Glücksdetektiv dazu an , sich damit auseinander zu setzen, was einen glücklich macht und was deinem Glück im Weg steht. Was macht dich unzufrieden oder traurig? Wieso empfindest du dein Leben nicht als erfüllt? Und vor allem: Wie kannst du etwas ändern?

Wie sieht ein glückliches Leben aus?

Die Antworten auf diese Fragen werden ganz unterschiedlich ausfallen. Denn: Was ein glückliches Leben ausmacht, ist individuell ganz verschieden. Liebe, Reichtum, Macht, Freiheit, Minimalismus: für jeden ist Glück anders definiert. Wie du bereits zu Beginn des Artikels gesehen hast, haben auch äußere Faktoren wie beispielsweise das Land, in dem du lebst, Einfluss auf dein Glücksempfinden. Aber natürlich ist auch die Stimmung im engeren Umfeld wie in der Familie und bei Kolleginnen und Kollegen und im Freundeskreis ausschlaggebend für das persönliche Glück.

Auch die Lebensfreude und der Lebenssinn haben Einfluss darauf, ob wir glücklich leben. Zu Lebensfreude zählt man alltägliche Dinge wie ein Treffen mit guten Freundinnen und Freunden, einen schönen Tag im Kreise der Familie oder ein Ausflug in die Natur. Fehlen diese Momente im Leben, kommt auch die Freude abhanden. Der Lebenssinn wiederum wird beeinflusst von unseren Zielen, Wünschen und Werten im Leben. Hast du dein Lebensziel noch nicht gefunden oder kannst deine Wünsche nicht richtig entfalten, wirst du irgendwann unzufrieden.

Erste Schritte auf dem Weg in ein glücklicheres Leben

Katharina Tempel hat die Initiative ergriffen und sich aktiv mit ihrem Leben auseinander gesetzt. Und dieser Mut hat sich für sie gelohnt: sie konnte aus dem Hamsterrad aussteigen und ist heute glücklich und zufrieden. Wenn auch dich nun die Motivation gepackt hat, etwas an deinem Leben zu ändern, dann können dir diese drei Tipps helfen, einen Anfang in Richtung eines glücklichen Lebens zu machen.

  • Problem erkennen: Zunächst gilt es, deine Probleme zu erkennen. Denn nur, wenn du weißt, was dich unglücklich macht, kannst du auch aktiv etwas daran ändern. Denn häufig ist die Unzufriedenheit mit dem bisherigen Leben ein eher unspezifisches Gefühl. Versuche deine Probleme zu benennen und zu konkretisieren.
  • Fragen stellen: Im nächsten Schritt gehst du deinen Problemen noch genauer auf den Grund. Dafür musst du dir eine Menge Fragen stellen: Mit welchen Bereichen deines Lebens bist du zufrieden, mit welchen unzufrieden? Welche Erwartungen hast du ganz konkret an dein Leben? Was macht dir Freude? Wo möchtest du einmal hin? Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielte? All solche Fragen helfen dir, dich und deine Bedürfnisse und Wünsche genauer kennen zu lernen.
  • Werde aktiv: Der dritte Schritt ist gleichzeitig der schwierigste: traue dich, deine neuen Vorstellungen umzusetzen. Ziemlich sicher wirst du dabei auch auf Gegenwind aus deinem Verwandten- und Bekanntenkreis stoßen. Wichtig ist: bleibe deinen Ideen treu, denn du weißt am besten, was dich glücklich macht! Und zur Veränderung gehört auch immer, etwas zu riskieren. Denn nur, wenn du dich auch traust, Altbewährtes aufzugeben, kannst du dich und dein Leben ändern.

Endlich glücklich leben

Auch du erkennst dich in Katharinas Geschichte wieder? Du arbeitest jede Woche nur auf das Wochenende hin? Du bist unglücklich und möchtest dein ganz persönliches Glück finden? Der Glücksdetektiv von Katharina Tempel kann dir auf diesem Weg helfen. Ihre gesammelten Erfahrungen, ihre persönlichen Erlebnisse und ihr fachliches Know-how hat Katharina in einem Online-Videokurs mit dem Titel „Endlich glücklich leben“ aufbereitet. Dort erfährst du, wie du negative Einstellungen und Verhaltensweisen ablegst und durch positive ersetzen kannst. Und du lernst herauszufinden, was dich persönlich ausmacht und was dir richtig Spaß macht.

Du siehst: der Weg zu einem glücklichen Leben ist mit harter Arbeit verbunden. Denn schließlich musst du dich aktiv mit dir und deiner Situation auseinandersetzen, dich und deine Umwelt kritisch hinterfragen und eine Menge Mut aufbringen. Aber es lohnt sich, denn am Ende dieses beschwerlichen Weges wartet etwas auf dich, das mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen ist: dein persönliches Glück.

Glücklich leben – und bleiben

In acht Modulen mit 48 Videos und 21 praktischen Übungen kannst du die Inhalte 12 Monate lang in deinem Tempo bearbeiten – und die ersten Schritte zu einem glücklicheren Leben machen. Zur praktischen Vertiefung gibt es ein Kursheft zum Download und alle Kapitel als Podcast, um auch unterwegs lernen zu können.

Hier erfährst du mehr über den Kurs.

Mehr über Stressbewältigung

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