IT-Recht: Was Unternehmen und User wissen sollten!

IT-Recht, das klingt nach faustdicken Gesetzbüchern, ellenlangen Paragraphen – und für die meisten erst mal kompliziert. Gleichwohl regelt IT-Recht grundlegende Verhaltensweisen im Internetverkehr und ist für den geschäftlichen Erfolg wie fürs private Vergnügen unverzichtbar. Mal eben ein fremdes Bild für die eigene Website nutzen? Mal eben ein paar Grafiken kopieren und weiterverwerten? Mal eben ein lustiges Video über die Nachbarn posten? Besser nicht.

Du dachtest immer, im Internet darf jeder, wie er will? Fehlanzeige. Das Internet, zumindest das offizielle World Wide Web, ist kein rechtsfreier Raum. Und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Was liegt also näher, als einmal ganz genau hinzuschauen, ob auch wirklich alles mit IT-rechten Dingen zugeht. Ob Medienkonzern, Wirtschaftsunternehmen oder Privatperson: Über die geltenden Gesetze, Regeln, Zusammenhänge und Besonderheiten im IT-Recht sollte im Grunde jeder Internetnutzer Bescheid wissen, denn eine Abmahnung (nicht nur von der lieben Konkurrenz) ist keine Seltenheit.

IT-Recht, was heißt das genau?

IT-Recht steht verkürzt für Informations-Technologie-Recht. Vereinfacht gesagt, versteht man unter IT-Recht allgemein das Recht in der elektronischen Datenverarbeitung. Eine gesetzliche Definition gibt es in Deutschland zwar nicht, dennoch wird IT-Recht heutzutage als eigenständiges Rechtsgebiet gesehen. Schaut man genauer hin, umfasst IT-Recht einen Querschnitt verschiedener Rechtsgebiete und Teilbereiche, die insbesondere für IT-Anwender und Entwickler von grundlegender Bedeutung sind, z. B. IT-Projektmanager, Programmierer, Webdesigner, SEO-Strategen und andere Internetprofis.

Warum IT-Recht für Unternehmen wichtig ist

Informations- und Kommunikationstechnologien dominieren in der Arbeitswelt. Multimediale Internetpräsenz (von der Firmen-Homepage bis Social Media), E- Business, Online-Handel und -Marketingkampagnen, E-Mail-Korrespondenzen, Datenbanken über Kunden, Lieferanten, Produkte und Märkte — kaum ein Wirtschaftsunternehmen könnte heute ohne IT-Systeme und EDV/Software zur Unterstützung der Geschäftsprozesse profitabel arbeiten.

Auf der anderen Seite stehen Unmengen von personenbezogenen Daten, die es (zu Recht) sorgsam vor dem Zugriff unbefugter Dritte zu schützen gilt. Datensicherheit ist oberstes Gebot, aber auch Urheberrechte, Verbraucherrechte, das Wettbewerbsrecht und viele andere Teilgebiete des IT-Rechts gilt es zu achten.

Allein beim Gebrauch handelsüblicher Software wie auch bei der Entwicklung eigener Internetformate oder anderer IT-Projekte kommt es immer wieder zu Komplikationen durch Verletzungen des IT-Rechts. Weil die Beteiligten die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht genau kennen. Unnötige Kosten insbesondere für einen Rechtsanwalt und Haftungsrisiken könnten von vorn herein vermeiden werden – durch Kenntnisse im Bereich des IT-Recht.

it recht

Warum du den Selbstlernkurs IT-Recht belegen solltest

Zu allererst geht es um Rechtssicherheit und Gestaltungsfreiheit. Darum, zu wissen, was man tut und wie man sich im IT-rechtlichen Bereich sicher bewegt, wie du also konsequent und effizient innerhalb der Leitlinien des Erlaubten arbeiten kannst. Insofern generierst du aus der vermeintlich trockenen Thematik IT-Recht ein saftiges Plus an Sicherheit und Stärke für das eigene Handeln und Tun. Auf Deutsch: Arbeiten ohne Zweifel, ohne Gefahren, nicht für den Papierkorb – stattdessen zielführend, mit Hand und Fuß. In unserem Online-Kurs lernst du den sicheren Umgang mit allen Aspekten des IT-Rechts. Schwerpunkte sind dabei:

  • Grundbegriffe des Medien- und IT-Rechts sowie die wichtigsten gesetzlichen Grundrechte in Deutschland
  • Fundiertes Fachwissen zu relevanten Fallstricken und Fragestellungen im Zusammenhang mit  Informationstechnologien
  • Datenschutzrechtliche Anforderungen, häufige Fehlerquellen und Problembereiche in der EDV
  • Haftungsrisiken abwenden um gerichtliche Auseinandersetzungen und unnötige Kosten für einen Fachanwalt und den Prozess zu vermeiden
  • Komplexe Softwareprojekte optimal vorbereiten, erfolgreich verhandeln sowie effizient und zielgerichtet umsetzen.

Praktische Vorteile unseres Online-Kurses

  • Du lernst zu 100 % online, zuhause oder wo immer du willst!
  • Du kannst jederzeit starten – jeden Tag, zu jeder Stunde!
  • Du kannst dir deine Lernzeit flexibel einteilen – nach Lust und Laune!
  • Du hast volle 6 Monate Zugang zu den Kursunterlagen!
  • Du zahlst einmalig nur 50 EUR, das war’s.

So ist der Selbstlernkurs IT-Recht aufgebaut

  1. Verfassungsrechtliche Grundlagen
  2. Mediengesetze nach medialen Erscheinungsformen
  3. Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs
  4. Schutz des geistigen Eigentums
  5. Wettbewerbsrecht
  6. Datenschutz, Jugendschutz und allgemeine Strafvorschriften
  7. Domainrecht

Verfassungsrechtliche Grundlagen

Das erste Kapitel über IT-Recht hilft dir, verfassungsrechtliche Grundlagen und Zusammenhänge des Medienrechts zu erkennen, einzuordnen und anzuwenden. Insbesondere geht es auch darum, die rechtlichen Konsequenzen bei Persönlichkeitsverletzungen in strafrechtlicher und zivilrechtlicher Betrachtung zu verstehen. Im Fokus stehen die Kommunikationsgrundrechte. Sie regeln so elementare Grundrechte wie die Meinungsfreiheit, die Informationsfreiheit (Pressefreiheit, Rundfunkfreiheit, Filmfreiheit) und das Recht der Massenmedien, frei von Zensur zu berichten (Medienfreiheit).

In dieser Gemengelage gibt es wichtige Feinheiten zu beachten. Die Meinungsfreiheit z.B. umfasst sowohl das Recht auf freie Meinungsbildung als auch das Recht, sich frei zu äußern. Interessant ist dabei nicht nur die Unterscheidung zwischen Tatsachenbehauptung und Werturteil. Die Informationsfreiheit schützt die Informationsbeschaffung jedes Einzelnen, also das Recht, sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert informieren zu können. Sie definiert daher, wie eine Quelle beschaffen sein muss, um einem individuell nicht bestimmbaren Personenkreis zugänglich zu sein.

Aber natürlich gibt es nicht nur Freiheiten, sondern auch klare Grenzen. Die Medienfreiheit z.B. kann dann eingeschränkt werden, wenn sie mit anderen Grundrechten kollidiert, wie etwa mit dem Schutz der persönlichen Ehre und dem Persönlichkeitsrecht insgesamt. Weitere Grenzen sind definiert durch die Bestimmungen des Jugendschutzes, des Staatsschutzes, etc.

IT-Rechts-relevante Mediengesetze

Früher waren TV- und Rundfunksender, Zeitungs- und Zeitschriftenverlage die Big Player in der Medienlandschaft. Jeder hatte im Print oder TV-Bereich sein Kompetenzgebiet und war ausschließlich darin aktiv. Heute sind diese Grenzen mehr als verschwommen: Kaum ein Medienkonzern beschränkt sich auf nur eine Verbreitungsform, immer mehr Medienunternehmen nutzen moderne IT, um ihre Publikationen auf unterschiedlichen Wegen zu verbreiten. Multi-Channel-Publishing ist das Zauberwort – trommeln und posten auf mehreren Kanälen:

  • Verlage unterhalten parallel zur Printausgabe auch umfangreiche Online-Seiten, ergänzen diese um Videos, bieten Podcasts und Newsfeeds, produzieren eigene Fernsehsendungen, und vieles mehr…
  • Hörfunkstationen sind längst auch via Internetradio zu hören, informieren angemeldete Nutzer über gravierende Ereignisse per „Newsflash“ aufs Handy, und so weiter…
  • TV-Anstalten verbreiten ihre Sendeformate inzwischen auch als regelmäßige Podcast-Sendungen, bieten auf ihren Internetseiten nachhaltig Archive für bereits versendete Formate, etc.

Hinzu kommen massenhafte Sendeformate auf diversen Social-Media-Kanälen für Jung und Alt. Somit wird schnell klar: Es ist allerhand Datenverkehr „on air“, durch große und kleine Akteure – öffentlich-rechtliche, gewerbliche, private – und es werden immer mehr. Im Grunde kann jeder Smartphone-Besitzer aktiv als Produzent und Sender agieren. Deshalb sollte im Grunde auch jeder wissen, was erlaubt ist und was nicht. Unser Onlinekurs IT-Recht verschafft dir einen Überblick über die gebräuchlichsten Formate in der heutigen Medienlandschaft und erläutert dir die wichtigsten dazugehörigen Rechte und Regelungen.

IT-Recht im elektronischen Geschäftsverkehr

Hierunter fallen alle Rechtsfragen und operativen Leitplanken in den Bereichen des E-Commerce. Grundlage hierzulande sind u.a. die von der EU verabschiedeten Regelungen für den elektronischen Geschäftsverkehr. Die Themenspanne reicht von der trefflichen Wahl geeigneter Vertragsformen und deren wasserdichte Ausgestaltung bis hin zu den Anforderungen des Verbraucherschutzes. Deutliche Schwerpunkte bilden die Rechte und Pflichten von Online-Händlern. Die Kapitelinhalte:

  • E-Commerce-Richtlinie der EU zum Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs
  • Vertragstypen des Schuldrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), z.B. Kaufvertrag, Werkvertrag, Dienstvertrag, Geschäftsvertrag, Mietvertrag
  • Grundzüge des Verbraucherschutzes
  • Fernabsatzverträge im elektronischen Geschäftsverkehr
  • Vertragsabschlüsse bei Online-Geschäften
  • Rechtspflichten der Anbieter im elektronischen Geschäftsverkehr

Schutz des geistigen Eigentums

In diesem Kapitel wird es besonders bunt und spannend, weil es sehr nah am täglichen Leben spielt. Kennst du den Unterschied zwischen Urheberrecht und Miturheberschaft? Sind Urheberrechte übertragbar? Was sind Gebrauchsmuster, was sind Geschmacksmuster? Gelten Patentrechte ein Leben lang, so dass auch die Enkel des Erfinders noch profitieren? Welche Text- und Gestaltungsformen unterscheidet das Markenrecht? All diese Fragen wird dir dieses IT-Recht-Kapitel beantworten.

Den Schwerpunkt bildet die Themengruppe des Immaterialgüterrechts: das Urheberrecht und artverwandte Schutzrechte sowie der Gewerbliche Rechtsschutz. Hierunter fallen u.a. wichtige Regelungen, die den Schutz eingetragener Produkt- und Handelsmarken angehen oder die rechtskonforme Kennzeichnung von geografischen Produkten betreffen. Aspekte, die uns im Arbeits- und Privatleben immer wieder begegnen.

Wettbewerbsrecht im Zuges des IT-Rechts

„Konkurrenz belebt das Geschäft“, sagt man. Damit setzt man natürlich voraus, dass alle mit fairen Mittel zu Werke gehen. Welche Bandagen erlaubt sind und wo die Grenzen der Lauterkeit, also des Erlaubten überschritten sind, regeln das „Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb“ (UWG) und das „Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen“ (GWB).

Das Wettbewerbsrecht im Sinne einer gesunden wirtschaftlichen Konkurrenz zielt dabei nicht nur auf das Werben um Leser, Hörer, Zuschauer und Internetnutzer, sondern vor allem auf das Ringen um millionenschwere Etats der werbungtreibenden Wirtschaftsgiganten.

Und weil es dem Gesetzgeber ganz besonders auf ein vielfältiges Angebot zur freien Meinungsbildung ankommt, hat man für die Medienbranche noch  ein paar ergänzende Regelwerke definiert (Mediengesetze der Länder, Rundfunkstaatsvertrag), um einen funktionierenden Wettbewerb zwischen den Medienunternehmen zu gewährleisten. Dies soll neben der publizistischen Vielfalt noch einen zweiten Vorteil bewirken: eine hohe publizistische Qualität in den Medien.

Die letzten Kapitel unseres Selbstlernkurses erläutern weitere, nicht weniger wichtige IT-Rechtsbereiche wie Datenschutz, Jugendschutz, Domain-Recht.

Fazit: Alles, was du wissen solltest – beruflich und privat

Ein „Crashkurs“ in IT-Recht ist für jedes Unternehmen, aber auch für aufstrebende Mitarbeiter und angehende Existenz-Gründer eine wertvolle Wissensquelle, die ihnen beim täglichen Arbeiten im und mit dem Internet mehr Sicherheit beschert und letztlich auch ein fundiertes Urteilsvermögen begründet. Eigentlich müsste jeder, der ein Smartphone benutzt oder gerne online unterwegs ist, einen IT-Recht-Kurs machen, damit er weiß, was Recht und rechtens ist – und was nicht.

Also, raus aus der Grauzone, rein in eine Welt voller Leitplanken, Überraschungen und Aha-Effekte! Die 50 EUR Kursgebühr sind gut investiert, und bequemes Lernen ist schon jetzt garantiert. Du kannst beginnen wann du willst, du hast vom Start weg alle Fäden in der Hand und volle 6 Monate Zeit! Aber vermutlich wirst du gar kein halbes Jahr brauchen, denn wie gesagt: Nichts ist spannender als die Realität, und so manche Essenz des Lebens findest du auch in komprimierter Form im Internet – wie unseren Online-Selbstlernkurs IT-Recht.

Hier geht es zum Selbstlernkurs IT-Recht

Mehr über Urheberrecht

Mehr über Identitätsdiebstahl

Mehr über das digitale Ich

Mehr über Volkswirtschaftspolitik

Mehr über Netzwerksicherheit im Interview mit Oliva von Westernhagen

Mehr über Medienkompetenz und den richtigen Umgang mit dem Internet

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