Hotellerie und Reiseveranstalter: Karriere im Tourismus starten

„Die Welt ist ein Schaufenster“ und „Reisen bildet“ – erst gucken, dann klicken! Reisen ist die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Welt. Heutzutage, im Internetzeitalter mehr denn je. Mit leichten Handbewegungen surfen wir per Smartphone oder Tablet medial durch die Welt und entdecken immer neue Reiseziele, verlockende Abenteuer-Urlaube oder Last-Minute-Schnäppchen. Manche surfen jeden Tag, stundenlang. Du fühlst dich angesprochen? Wie wäre es denn, wenn du deine freie Zeit sinnvoll investierst und das Thema Reisen zu deinem Beruf machst? Oder die Gastlichkeit in der Hotellerie? Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Überblick Hotellerie und Reiseveranstalter

Mit unseren Selbstlernkursen über Geschäftsmodelle für Hotellerie und Reiseveranstalter kannst du deine Affinität zum Internet sogar beruflich nutzen, denn kaum eine Branche ist digital so sehr vernetzt und so dynamisch unterwegs wie die Tourismusbranche.

Der Tourismus boomt. Immer noch, und immer weiter. Prognosen zufolge wird die Anzahl der Reisenden kontinuierlich ansteigen, für das Jahr 2030 rechnen Branchenexperten mit 1,8 Milliarden Touristen weltweit! Reisen in bzw. nach Europa stehen dabei hoch im Kurs, und auch Deutschland profitiert von der unbändigen Reiselust: Die Anzahl der Hotelübernachtungen hierzulande – sowohl von ausländischen Gästen, als auch von den Deutschen selbst – steigt und steigt seit Jahren.

So ist der Tourismus auch in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der zu beständig steigenden Beschäftigungszahlen beiträgt. Diese Entwicklung allein wäre schon ein starkes Argument um in der Tourismusbranche fuß zu fassen. Aber auch die vielfältigen Aufgabengebiete und neue Geschäftsmodelle im Internet bieten dir zahlreiche Perspektiven für eine (internationale) Karriere im Tourismus, allen voran in den touristischen Kernbranchen Hotellerie und Reiseveranstalter.

Karriere-Chancen in Tourismus, Hotellerie und Reisemarkt

Die Tourismusbranche ist sehr komplex und bietet Neu- und Quereinsteigern unzählige Einsatzmöglichkeiten, vom Packaging (dem Erstellen von Reiseangeboten) und der Buchung (im Reisebüro oder Internet) über die Anfahrt, Unterbringung und Verpflegung bis hin zur Freizeitgestaltung und etlichen touristischen Nebenleistungen. Du ahnst schon, die Tourismusbranche bietet vielfältige Möglichkeiten in den unterschiedlichsten Jobs und Unternehmen.

Tatsache ist: Angesichts der steigenden Nachfrage werden immer Leute gesucht, die mithelfen neue Angebote zu entwickeln, zu vermarkten, und die Zufriedenheit der Gäste auf hohem Niveau zu konsolidieren. Eine Ausbildung oder ein Studium ist dabei keine Pflicht, du kannst dir fundiertes Wissen über Reiseveranstalter, Hotelmarketing und digitale Vermittlungsportale auch mit unseren Weiterbildungskursen aneignen. Und es nach Belieben ausbauen.

Wenn du bereits bei einem Reiseveranstalter oder im Hotellerie- bzw. Gastgewerbe arbeitest und eine höhere Position anstrebst oder einfach nur dein Wissen vertiefen möchtest, dann sind unsere Online-Kurse „Controlling und Finanzierung im Tourismusmanagement“, „Hotellerie und Reiseveranstalter“ und „Projektmanagement mit Fokus auf Tourismus“ ideale Bausteine, um deine Karriere zu puschen. Dazu später mehr.

Quereinstieg in die Hotellerie

Neben einer klassischen Ausbildung im Hotelfachbereich (Hotelkauffrau, Hotelkaufmann) oder als Reisekauffrau bzw. Reisekaufmann sind unsere Online-Selbstlernkurse rund um die Themen Tourismus, Hotellerie und Reiseveranstalter eine perfekte Ergänzung. Natürlich gibt es auch noch die Studiengänge an Fachhochschulen für Tourismusmanagement. Aber bei uns lernst du völlig frei und flexibel, bist weder an Zeiten noch an Orte gebunden. (Internetzugang vorausgesetzt).

So kannst du jederzeit in die Welt des Reisens und der Hotels eintauchen, deinen Berufseinstieg vorbereiten und/oder dein Wissen gezielt erweitern oder vertiefen. Denn auch wenn du schon Hotelfach- oder Reiseprofi bist, wird dieser Online-Kurs die aktuellen Trends in der Branche gebündelt vor Augen führen und dich darauf einstimmen, was sich in Zukunft ändern könnte – und wie du selbst dazu beitragen kannst, deinen Job noch interessanter zu gestalten und die Zukunft deines Arbeitgebers ein Stück weit besser abzusichern.

Wie heißt es so schön: „Die Konkurrenz schläft nicht“? Sie ist schon längst im Sprung! Unterstützt vom weltweiten Internetboom drängen ständig neue Anbieter mit innovativen Leistungen auf den Markt. AirBnB, nur mal als Beispiel, bietet inzwischen 4 Millionen Unterkünfte in 190 Ländern zur Vermittlung an. Spätestens jetzt liegt auf der Hand, das Hotels sich am Markt klarer positionieren müssen, mit krallenscharfem Profil und bestmöglichem Image. Es geht nicht nur um Kernfunktionen wie das Übernachten an sich, es werden Emotionen und Erlebnisse verkauft, ein Lebensgefühl.

Lifestyle. Luxus-Resorts, moderne Designerhotels oder Bade-Wellness-Parks mit integrierter Ferienwohnung zeigen wie es geht, aber auch familiengeführte Landhotels haben etwas zu bieten was andere nicht haben. Nur sollte es sichtbar sein. Differenzierung ist gefragt, und das Gewusst-wie. Dieser Kurs macht dich mit den Basics für erfolgreiche Positionierungen im Hotellerie- und Reisemarkt vertraut und schärft deine sieben Sinne für den beruflichen Blick nach vorn.

Infografik: Internet killed the Reisebüro | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Was dir der Selbstlernkurs Hotellerie und Reiseveranstalter bringt

Nach Abschluss des Kurses wirst du fähig sein, die unterschiedlichen Geschäftsgrundlagen von Hotels und Reiseveranstaltern zu analysieren und ihr Markenmanagement zu bewerten. Du gewinnst mehr Übersicht und Durchblick – bis hinter die Online-Kulissen. Du wirst fähig sein zwischen tragfähigen Nischentrends und Massenangeboten zu unterscheiden, wirst die Stärken und Schwächen von Marketingstrategien beurteilen und das Potenzial neuer Geschäftsideen erkennen können. Mit unserem Weiterbildungskurs bist du für die Zukunft im Tourismus gewappnet.

Grundlagen der Hotellerie

Für eine kleine Investition von 50 EUR bekommst du 6 Monate rund um die Uhr vollen Zugriff auf einen unserer Selbstlernkurse, die zu 100 % online stattfinden. Das heißt, du kannst lernen wann du willst und Zeit hast.

Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du nicht nur ein offizielles Weiterbildungszertifikat für deinen Lebenslauf. Es warten auf jeden Fall auch spannende und herausfordernde Aufgaben auf dich. In einer Branche, die sich ständig weiterentwickelt und der mit Sicherheit auch in Zukunft ein Platz an der Sonne gehört. Und das gilt perspektivisch auch für dich selbst, Stichwort „Leben und arbeiten wo andere nur Urlaub machen“!

So ist der Kurs Hotellerie und Reiseveranstalter aufgebaut:

  • Grundlagen des Hospitality und Tour Operator Managements (Kernfunktionen von Reiseveranstaltern und Hotels, Eigentumsverhältnisse in der Hotellerie, etc.)
  • Kundenbewertungsplattformen (Kategorien, Umgang mit Kundenbewertungen, Vor- und Nachteile aus Sicht der Hotellerie)
  • Google Hotelfinder (Funktionen, Geschäftsmodell, Auswirkungen auf die Hotellerie und Hotelportale)
  • Markenmanagement in der Hotellerie und im Reiseveranstaltermarkt (Markenverständnis, Positionierung, Leistungsdifferenzierung, Markenkonzepte, Markenarchitektur)
  • Qualitätsmanagement (Hotel-Sterne und weitere Auszeichnungen, Kundenzufriedenheit, Qualitätslücken, Managementstrategien)

 

 

Kernfunktionen von Reiseveranstaltern und Hotels

Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen des Hospitality und Tour Operator Managements geht es um die Säulen der Tourismuswirtschaft. Du lernst die Kernfunktionen von Reiseveranstaltern und -vermittlern und der Hotellerie kennen und erfährst, wie sie sich durch vertikale oder horizontale Integration in die Wertschöpfungskette – also durch Kooperationen oder den Zusammenschluss mit anderen Unternehmen – möglichst breit und stabil in der Tourismuswirtschaft aufstellen.

Im Folgenden nimmst du die unterschiedlichen Hotelleistungen wie Unterkunft, Komfort und Atmosphäre unter die Lupe und beleuchtest anschließend die Eigentumsverhältnisse in der Hotellerie anhand der Geschäftsmodelle Inhaberhotel, Franchisehotel, Managementhotel und Pachthotel. Jetzt bist du mit den Basics vertraut. Im nächsten Schritt blicken wir auf einen wichtigen Marktplatz im Internet:

Kundenbewertungsplattformen für Hotels

Kundenbewertungsplattformen spielen bei der Hotelvermittlung über Internetportale eine wichtige Rolle. Wir erläutern die Relevanz klassischer Bewertungsportale und Buchungsportale wie HRS, diskutieren die Macht solcher Metasuchmaschinen wie Trivago, und zeigen auf, was standortbezogene Internetdienste (Google Places) leisten und welche Rolle die eigene Unternehmens-Website bei der Information und Kundengewinnung spielt bzw. spielen könnte.

Kritische Betrachtungen und Studien über die Vertrauenswürdigkeit von Kundenbewertungsplattformen sind Teil einer Projektaufgabe. Tipps zum praktischen Umgang mit Kundenbewertungen im Geschäftsalltag sowie Vor- und Nachteile aus der Sicht von Hotels runden das Themenfeld ab.

Wissenswertes über den Google Hotelfinder

Der Google Hotelfinder ist der große Bruder von Google Places und eine spezifische Form der Suchmaschinenwerbung. Um die Hotelsuche im Internet anwenderfreundlich zu gestalten, ist die Kartenfunktion Google Maps das wichtigste Element. Verschiedene Suchfilter erleichtern dabei die Vorauswahl. Wir erklären das Geschäftsmodell des Google Hotelfinders und skizzieren dessen gegenwärtige und mögliche Auswirkungen auf die Tourismuswirtschaft, insbesondere auf Hotellerie und Hotelportale, weiteres Wachstum vorausgesetzt.

Schon jetzt wird klar, mit welcher Dynamik globale Vermittlungsportale am Werke sind. Um sich im Spiel der Kräfte am Tourismusmarkt zu behaupten ist ein starkes Markenimage, ein geschicktes Markenmanagement essenziel. Genau darum geht es im nächsten Kapitel.

Markenmanagement in Hotellerie und Reiseveranstaltermarkt

Marken prägen Einstellungen und schaffen Vertrauen, nicht nur wenn es um Technik oder Fashion geht. Doch mit dem Produkt „Hotel“ wird zunächst nur ein Leistungsversprechen geboten. Hotel-Marken, die für einen bestimmten Standard stehen, bieten Gästen hingegen Sicherheit. Und trotzdem wird der Begriff der Marken-Hotellerie in Deutschland unterschiedlich interpretiert.

Wir beleuchten das Markenverständnis in Praxis und Fachliteratur, zeigen die Grundoptionen der Positionierung und die gängigsten Ausrichtungen der Leistungsdifferenzierung von Kostenführerschaft bis Standardisierung, von Individualisierung bis Externalisierung.

Du wirst sehen, wie auf Basis der Positionierung und Leistungsausrichtung ein klares Profil herausgearbeitet werden kann, das am Markt ein unverwechselbares Hotel-Image erzeugt. Welcher Kenntnisse es bedarf, wenn große Unternehmen nicht nur eine, sondern gleich mehrere Marken führen, erklären die Themenblöcke über Markenkonzepte und Markenarchitektur. Neben der Vorstellung unterschiedlicher Markenkonzepte und Markenmodelle einschließlich Vor- und Nachteile, veranschaulicht schon das nächste Kapitel wie wichtig es ist, ein gutes Image nicht nur aufzubauen, sondern auch alles daran zu setzen, dass es den Tatsachen entspricht: Dass die Erlebnisqualität des Kunden dem Markenversprechen gerecht wird.

Qualitätsmanagement in der Hotellerie

Von den begehrten Sternen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA und weiteren möglichen Auszeichnungen einmal abgesehen, ist eine dauerhaft hohe Kundenzufriedenheit im Grunde die erstrebenswerteste Auszeichnung für Hotels und Beherbergungsbetriebe anderer Art. In diesem Kapitel geht es um eben solche Qualitätssignale sowie um verschiedene Analysemodelle, die es erlauben, die Kundenzufriedenheit in Hotels zu messen und bewerten zu können.

Von sogenannten Qualitätslücken spricht man im Hotelmanagement, wenn eine persönliche Erwartungshaltung über die Maßen steigt bzw. wenn sich ein Gast im Laufe regelmäßiger Wiederkehr so sehr an einen Qualitätsstandard gewöhnt hat, dass er ihn als selbstverständlich erachtet und nicht mehr als besondere Leistung wahrnimmt. Mit welchen Methoden solche Qualitätslücken aufzuspüren sind und wie sie behoben werden können, ist das letzte Thema und sicher auch eine der wichtigsten Fragestellungen im Online-Kurs Hotellerie und Reisveranstalter. Schließlich wissen Tourismusprofis um die besondere Dynamik des Wettbewerbs und wollen alles dafür tun, bestehende Kunden erfolgreich zu binden.

Karriere im Tourismus: Warum in der Hotellerie arbeiten?

Wie du siehst, bietet unser Selbstlernkurs über Hotellerie und Reiseveranstalter allerhand spannende Themen und aktuelles Know-how für deinen erfolgreichen Einstieg oder Aufstieg in der Tourismusbranche. Mit weiteren Online-Weiterbildungskursen kannst du deine Soft Skills in den Bereichen Planung, Marketing, Personal, Management und Controlling je nach persönlichen Interessen gezielt ausbauen und verfeinern. Zwei Kurse, die sich dabei konkret auf den Tourismus beziehen, sind diese hier:

Online-Kurs „Controlling und Finanzierung im Tourismusmanagement“

In diesem Weiterbildungskurs lernst du nach dem Basiswissen des Controllings die Unterschiede der strategischen, taktischen und operativen Controlling-Instrumente im Tourismusgewerbe kennen, so dass du sie überlegt einsetzen kannst. Zudem lernst du die Finanzanalyse und Finanzplanung kennen, bewährte Finanzierungsinstrumente und verschiedene Wege der Kapitalbeschaffung. Nach dem Kurs wirst du in der Lage sein, Investitions- und Finanzierungsentscheidungen zu analysieren und geeignete Controlling-Instrumente anzuwenden.

Online-Kurs „Projektmanagement mit Fokus auf Tourismusprojekte“

In diesem Online-Kurs bekommst du gutes Basiswissen und Rüstzeug, um Tourismusprojekte professionell zu definieren, zu analysieren und perfekt zu managen. Du lernst zum Beispiel, Methoden der effizienten Termin- und Ressourcenplanung durchzuführen und unter Zeitdruck oder mit knappen Budgets die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zudem erweiterst du deine Expertise in der Risikoanalyse von Projektsituationen. Nach dieser Weiterbildung wirst du in der Lage sein, Projekte von Beginn an richtig zu planen und durch aktives Risikomanagement zu einer qualitätsgesicherten Projektarbeit beizutragen.

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