Auratikum: Schneller und effektiver lernen mit der Zettelkastenmethode

Auratikum Effektiver lernen mit der Zettelkastenmethode

Während manche, wenn es um das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit oder um das Lernen geht, die Ordnung in Person sind, herrscht bei anderen ein einziges Chaos. Aufzeichnungen fliegen umher und vor lauter Klebezettelchen und bunten Textmarker-Markierungen verliert man mit der Zeit völlig den Überblick. Du findest dich in der zweiten Gruppe wieder? Die gute Nachricht: schneller und effektiver lernen kann man mit Auratikum lernen! In diesem Artikel zeigen wir dir die sogenannte Zettelkastenmethode, mit der du deine Lernziele besser erreichen und auch das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit strukturierter angehen kannst.

Schneller und effektiver Lernen während des Studiums? Das geht!

Ich kann mich noch gut an mein Abitur erinnern. Das Ergebnis war zwar im Endeffekt nicht schlecht – aber die Vorbereitung war das reinste Chaos.

Mein Schreibtisch war beim Lernen komplett zugemüllt mit Notizzetteln in den verschiedensten Farben, weil ich dachte, dass ich dadurch Ordnung in meine Gedanken bringen könnte. Überraschung: Konnte ich nicht.

Einmal das Fenster geöffnet, schon flog die Literaturepoche Sturm und Drang zusammen mit der Mikrozellbiologie rüber zu den mathematischen Formeln. Mein ganzes Lernen bestand aus „hatte ich hier nicht irgendwo…?“ und „wo war noch mal…?“ Effektiv lernen geht anders.

Und ich dachte, dass es im Studium anders werden würde und ich die richtigen Lerntechniken schon finden würde. Dass ich lernen würde, meine Sachen und den Lernstoff zu sortieren aber nein: es wurde nicht besser.

Und so habe ich erst beim Schreiben bei meiner Bachelorarbeit von der sogenannten Zettelkastenmethode erfahren, aber sind wir mal ehrlich: besser spät als nie, oder? Dank dieser Methode konnte ich das Chaos endlich in den Griff bekommen. Doch wie funktioniert die Methode genau und wie genau kannst du davon profitieren? Das zeige ich dir jetzt.

Die Zettelkastenmethode nach Luhmann – was sie uns lehren kann

Niklas Luhmann war ein berühmter Soziologe und Systemtheoretiker und entwarf die Zettelkastenmethode als eine Art „Alter Ego“: er schrieb verschiedene Gedanken und Notizen auf verschiedene Zettel und versah sie mit Schlagwörtern oder Referenzen und so haben sich die Gedanken und Theorien zu einem Thema nach und nach gefügt und verbunden. Durch diese Methode konnte er sich besser an Dinge erinnern und bekam neue Denkanstöße, die wiederum zu neuen Zetteln führten. Und so entwickelte sich, kann man sagen, eine Art Innovationsmaschine, mit der sich Lern- und Lehrprozesse vereinfachten. Unfassbar, aber: im Laufe seines Lebens sammelten sich um die 90.000 Zettel an.

Nach diesem Prinzip funktioniert auch das wissenschaftliche Arbeitstool Auratikum.
Auratikum ist dein digitaler Zettelkasten, der dir dabei hilft, deine Inhalte und Gedanken zu ordnen und strukturieren.

Was kann Auratikum?

Im Archiv lassen sich die gesammelten Gedanken und Notizen anhand von Querverweisen, Schlagwörtern oder Referenzen miteinander verbinden und ordnen. Das Archiv ist dein Platz für bisher Gelerntes.

In der Gliederung kann man die Notizen anordnen und mit anderen Zusammenhängen verknüpfen.
Via Drag and Drop geht dieser Prozess sehr schnell und Über- sowie Unterüberschriften lassen sich ebenfalls einfügen.

Die Schreibtischfunktion dient dann für abschließende Kommentare und Überarbeitungen und den eigentlichen Schreibprozess.

Das bedeutet also, dass Auratikum direkt von Anfang an beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit eine große Unterstützung und Hilfe ist – denn es begleitet den Schreibprozess und unterstützt ihn durch natürliche Lernprozesse während des Schreibens. Die Idee ist, dass der Schreibprozess also automatisch mit dem Nutzen des Lernens kombiniert wird und das Niederschreiben der Gedanken als „Ideengenerator“ fungiert.

Denn, wie Luhmann selbst sagte: „Ohne zu schreiben kann man nicht denken – jedenfalls nicht in anspruchsvoller, anschlussfähiger Weise.“

Mit Struktur zum Erfolg – doch wieso ist das eigentlich so?

Wir alle kennen sicher Einsteins berühmtestes Zitat: Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.

Das stimmt allerdings nur bedingt. Es ist zwar eine Tatsache, dass manche Leute weniger Struktur brauchen und jeder Mensch ein anderer Lern-Typ ist – allerdings ist es nicht möglich, einen kompletten Überblick zu behalten, wenn man eine wissenschaftlich fundierte Arbeit schreibt.
Dort kommen mindestens 40 verschiedene Referenzen auf einen zu, aus denen man dann seine Aussagen fundiert und begründen muss. Genie hin oder her – Ordnung muss ab einem gewissen Grad der wissenschaftlichen Tätigkeit einfach an den Tag gelegt werden.

Und auch ich musste das auf die harte Tour lernen. Meine Hausarbeiten waren während meines gesamten Studiums durchweg schlecht. Ich war unstrukturiert, habe die Hälfte meiner Informationen schlichtweg vergessen und habe mit fehlendem Wissen – von dem ich dachte, ich habe es irgendwo in meinen hinteren Gedankengängen abgespeichert  – brilliert.

Die Benotung war dieselbe Aussage, nur immer anders von verschiedenen Professoren ausgedrückt:
„Zu unstrukturiert. Zu wenig Fachwissen.“ Aber…aber das Fachwissen war doch da! Es war doch genau hier, es lag doch zwischen…hier…dings…..argh! Und genau in diese Situation muss man sich nicht bringen.

Warum ein Gedächtnis haben – wenn man auch zwei haben kann?

Doppelt hält besser! Und das stimmt. Genau aus diesem Grund kann das Zettelkastensystem also nicht nur für Leute mit forschendem Hintergrund oder im Studium nützlich sein, sondern für alle Menschen, die Schreiben.

Journalisten, die ihre Notizen geordnet brauchen oder Autoren, die Ideen für Gedichte oder Romane niederschreiben. Das bereits Geschriebene steht in Zusammenhängen und führt zu neuen Anstößen.

Auratikum ist dein zweites Gedächtnis, deine Stütze, dein weiser und allwissender Freund – und den können wir alle gebrauchen, oder? Und das Beste ist: Jeder kann strukturiertes Arbeiten lernen. Ein paar Tipps haben wir für dich  zusammengestellt und hoffen, dass sie dir bei deinen weiteren Arbeiten unterstützen können.

Tipps zum strukturierten Lernen

  • Ziele definieren
    Wenn du dir von Anfang an klare Ziele setzt, dann erreichst du diese auch schneller.
    Das können von dir selbst gewählte Deadlines sein, wie zum Beispiel jeden Tag eine Seite für die wissenschaftliche Arbeit schreiben oder zwei wertvolle Quellen herausarbeiten und in deinen Notizen verarbeiten. Wenn du deine Ziele klar und definiert vor Augen hast, dann wirken sie für dich realistischer zu erreichen und du bist automatisch motivierter.
  • Zeitmanagement
    So wie du dir feste Ziele setzt, musst du dir auch feste Zeiten setzen. Es ist wichtig, dass du zwischen deinen Arbeitsphasen Pausen einplanst, in denen du dich entspannen kannst, um mit neuer Energie wieder an dein Werk zu gehen. Wenn du eine feste Zeitstruktur hast, kommen die Deadlines auch nicht so unerwartet auf dich zugerast. Und, sind wir mal ehrlich: Keine Arbeit, die in den letzten zwei Nächten vor dem Abgabetermin geschrieben wurden, war jemals wirklich gut, oder?
  • Klar priorisieren
    Natürlich – wir finden alles wichtig und auch am liebsten alles auf einmal. Aber so kommen wir nicht ans Ziel. Wir müssen Zeit und Ziele beim lernen fest im Auge haben, aber dafür müssen wir wissen, was genau uns eigentlich wichtig ist. Am besten hilft uns dabei eine Tabelle, die uns aufzeigt, was genau wann zu erledigen ist: und was Vorrang gegenüber den anderen Aufgaben haben sollte.
  • To-Do-Listen
    To-Do-Listen abstreichen macht glücklich, das wissen wir alle – und machen es trotzdem viel zu selten. Es darf auch gemogelt werden und „Teller abwaschen“ mit reingeschrieben werden, wenn es uns dazu motiviert, die wirklich wichtigen Dinge auf unserer Liste ebenfalls abstreichen zu lassen.

Mit diesen Tipps lässt es sich viel leichter lernen und schreiben. Egal ob Bachelor- oder Masterarbeit im Studium oder später die Doktorarbeit – die Zettelkastenmethode ist richtig effektiv. Und für alle, die Auratikum selbst ausprobieren und für sich entdecken wollen, wie sich der ganze Lernprozess verändern kann, der sollte mal bei Auratikum vorbeischauen und die kostenlose Version testen! Viel Erfolg beim Lernen!

Dieser Text wurde von Tara Wittwer von Auratikum verfasst. Mehr darüber erfährst du hier.

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