Laufen lernen: Durchstarten mit Deutschlands beliebtesteter Sportart

Deutschlands Trendsport: das Laufen

Laufen ist der Trend unter den Sportarten. Kein Wunder, denn das Joggen hält nicht nur Körper und Geist fit, sondern ist auch noch vergleichsweise günstig. Man braucht ein paar Laufschuhe, bequeme Klamotten und los geht es! Doch warum genau tut uns laufen eigentlich so gut? Und worauf solltest du achten, wenn du das richtige Laufen lernen willst? Das und vieles mehr erfährst du in diesem Blogartikel.

Deutschlands Trendsportarten: eine Umfrage gibt einen Überblick

Ohne Fleiß kein Preis. Dieser Spruch gilt auch beim Sport. Wer langfristig gesund und fit leben möchte, der kommt um regelmäßige sportliche Betätigung nicht herum. Fragt man die Deutschen nach ihren liebsten Sportarten, haben drei ganz klar die Nase vorn. Spitzenreiter ist mit Abstand das Laufen: In einer Studie aus dem Jahr 2018 gaben 42 Prozent der Befragten an, regelmäßig zu joggen. Doch auch Fitness/Kraftsport und Schwimmen/Tauchen sind mit jeweils 30 Prozent in den Top 3 zu finden.

Warum begeistert das Laufen so viele?

Doch warum ist gerade das Laufen so beliebt? Fakt ist: schon unsere Urahnen hatten starke läuferische Fähigkeiten. Kein Wunder, denn das schnelle Laufen war damals ein wichtiger Faktor des Überlebens. Wer nicht schnell genug war, fiel dem Säbelzahntiger zum Opfer. Und wem es an Ausdauer mangelte, für den bedeutete das häufig keine Nahrung. Denn nur wer in der Lage war, seine Beute über lange Strecken zu verfolgen ohne zu ermüden, wurde am Ende mit Jagderfolg belohnt.

Der menschliche Körper ist also seit jeher optimal für das Laufen ausgerüstet: eine starke Achillessehne, ein optimaler Körperschwerpunkt, eine optimale Wärmeregulation und die Produktion schmerzstillender Endorphine sind nur einige der körperlichen Eigenschaften, die uns für das Laufen so prädestiniert machen (mehr dazu findest du hier). Heutzutage ist das Laufen für uns natürlich nicht mehr überlebenswichtig. Und trotzdem kommen uns unsere körperlichen Merkmale beim Joggen auch heute noch zu Gute.

Dem Körper tut die Bewegung außerdem einfach gut. Studien belegen, dass regelmäßiges Laufen das Herz und die Lunge stärkt. Denn um eine ausreichende Sauerstoffzufuhr beim Joggen sicherzustellen, steigen Herzschlag und Atemfrequenz an. Trainierst du regelmäßig, wird von der Lunge mehr Sauerstoff zum Herz transportiert und auch die Zahl deiner roten Blutkörperchen nimmt zu. Das führt wiederum dazu, dass dein Gehirn mit mehr Sauerstoff versorgt wird und du dich insgesamt fitter und aufmerksamer fühlst. Regelmäßiges Laufen ist also nicht nur gut für den Körper, sondern auch für deinen Geist.

Und noch etwas passiert während des Laufens in unserem Körper: es werden vermehrt Noradrenalin, Dopamin und Serotonin ausgeschüttet. Das führt dazu, dass Läuferinnen und Läufer weniger anfällig für Stimmungsschwankungen und allgemein optimistischer und fröhlicher sind. Gleichzeitig wird die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortison verringert. Das wiederum führt dazu, dass Läuferinnen und Läufer tendenziell weniger gestresst sind. Generell macht es der regelmäßige Rhythmus und der sich wiederholende Bewegungsablauf leicht, den Kopf einfach mal abzuschalten und so den Stress des Alltags hinter sich zu lassen.

Abgsehen von den gesundheitlichen Aspekten hat das Joggen auch noch einen anderen entscheidenden Vorteil: Es ist wohl die günstigste Sportart überhaupt. Du brauchst lediglich ein paar geeignete Laufschuhe, bequeme Sportklamotten und los geht’s, im Idealfall direkt vor deiner Haustür. Du sparst also nicht nur Geld, sondern auch Zeit, denn der Weg zum Fitnessstudio oder zur Turnhalle fällt weg und auch Öffnungszeiten sind kein Thema mehr – du läufst, wann es dir gerade passt.

Laufen lernen: Der richtige Einstieg ins Laufen

Ob du nun Stress abbauen möchtest, ein paar Kilo abnehmen möchtest oder einfach zum körperlichen Ausgleich läufst: Joggen tut dir und deinem Körper einfach gut! Trotzdem solltest du am Anfang ein paar grundlegende Dinge beachten. So stellst du sicher, dass du optimal vorbereitet in dein Laufabenteuer startest und nicht gleich am Anfang enttäuscht wirst. Wir haben für dich ein paar wichtige Einstiegs-Tipps zusammengestellt, so dass du bestens vorbereitet starten kannst!

Der erste Check-Up vor dem Laufen

Hast du erst einmal den Entschluss gefasst, joggen zu gehen, möchtest du wahrscheinlich direkt loslegen. Absolut verständlich! Doch direkt von 0 auf 100 loszulegen, ist selten eine gute Idee. Zu groß ist das Risiko für Verletzungen, die dir schnell wieder die Freude am Laufen nehmen können. Nimm dir daher vor dem Start erst einmal kurz Zeit und überlege, ob dir eventuell etwas den Einstieg ins Laufen erschweren könnte.

Solltest du beispielsweise stark übergewichtig sein, ist das zwar kein Grund, nicht zu joggen. Dennoch solltest du vorher mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt über deine Pläne sprechen, um den optimalen Einstieg für dich zu planen. Eventuell ist es produktiver, erstmal mit Walken zu starten, um den Körper langsam an die Belastung zu gewöhnen. Denn beim Laufen muss dein Körper das dreifach des eigentlichen Körpergewichts auffangen. Bei starkem Übergewicht werden die Gelenke also sehr beansprucht und das falsche Training könnte deiner Gesundheit eher schaden, als sie zu verbessern.

Auch, wenn du bisher eher zur Kategorie „Sportmuffel“ gehört hast, solltest du es langsam angehen lassen. Dein Körper muss sich nämlich erst langsam an die neue Belastung gewöhnen. Belastest du ihn zu schnell zu viel, kann das in bösem Muskelkater, Erschöpfung oder sogar Verletzungen enden. Und die motivieren dich garantiert nicht dazu, am Ball zu bleiben. Beginne deswegen erst einmal mit zügigem Gehen. Wenn du dabei nicht aus der Puste kommst, erhöhe nach und nach dein Tempo, bis du zum langsamen Joggen übergehst.

Doch auch sportliche Menschen sollten nicht gleich von 0 auf 100 mit dem Joggen starten. Auch bei leidenschaftlichen Radfahrerinnen und Radfahrern und Schwimmerinnen und Schwimmern ist Vorsicht geboten. Denn bei diesen beiden Sportarten werden die Gelenke nicht so sehr beansprucht, wie es beim Joggen der Fall ist. Deshalb solltest du auf einen langsamen Einstieg achten und beispielsweise erst einmal mit Walken einsteigen.

Die richtige Ausstattung

Der wichtigste Ausstattungspunkt beim Laufen ist der richtige Schuh. Klar wägt man als Laufanfängerin oder Laufanfänger ab, ob ca. 100 bis 150 € für ein paar gute Laufschuhe eine sinnvolle Investition sind. Doch ein gutes Laufgefühl entsteht nur mit gutsitzenden und passenden Laufschuhen. Denn sobald deine Schuhe drücken und du durch falsches Schuhwerkt Blasen oder gar Schmerzen bekommst, sinkt deine Motivation weiter Laufen zu gehen. Lasse dich deswegen am besten in einem speziellen Laufladen beraten. Dort werden deine Füße sowie deine individuelle Art zu Laufen genau analysiert – und auf Grundlage der Ergebnisse der optimale Schuh für dich ausgewählt. Eine Investition, die sich auf jeden Fall bezahlt macht!

Dein richtiges Lauftempo finden

Rennen bis die Puste ausgeht? Das ist definitiv kein Zeichen für die richtige Geschwindigkeit. Im Gegenteil: Es zeigt eher, dass du deinem Körper zu viel zumutest. Durch ein falsches Tempo bekommst du eher Seitenstechenm und dir fehlt die Luft um deine Kondition auszubauen. Das führt dazu, dass du schnell erschöpft bist. Es gibt jedoch eine relativ einfache Methode um dein persönliches Lauftempo zu finden: der Sprachtest. Wenn du dich während des Laufens noch unterhalten kannst, dann hast du dein richtiges Tempo gefunden.

Wie du beim Laufen motivierst bleibst

Ist die erste Euphorie erst einmal abgeklungen, fällt es vielen Neu-Läuferinnen und Läufern schwer, auch weiterhin motiviert dabei zu bleiben. Du solltest dir vor Augen rufen, dass es besonders drei Eigenschaften sind, die besonders motivierte Sportlerinnen und Sportler ausmachen: Durchhaltevermögen, Belastbarkeit und Entschlossenheit. Diese kannst du durch regelmäßige kleinere Übungen trainieren und dich so stets weiter entwickeln. Du wirst sehen: so kannst auch du deinen inneren Schweinehund besiegen!

Wir haben dir vier Tipps zusammengestellt, wie du beim Lauftraining langfristig motiviert bleibst und deine Ziele erreichen kannst:

Klarheit schaffen und dein Ziel definieren

Bevor du mit dem Laufen startest, solltest du dir ein klares Ziel setzen. Möchtest du im Sommer an deinem ersten Lauf teilnehmen? Möchtest du eine bestimmte Distanz in einer bestimmten Zeit schaffen? Wieso möchtest du mit dem Laufen beginnen? Je klarer du deine Beweggründe und Ziele definierst, desto fokussierter bist du und desto schwieriger wird es von dieser Herausforderung wieder loszukommen.

Visualisierung vor dem eigentlichen Lauf

Die richtige Vorbereitung ist alles. Um allen Eventualitäten vorzubeugen, solltest du vor dem Lauf mögliche Probleme im Geiste durchgehen. Sollte dir beispielsweise auf der Strecke die Luft ausgehen, hast du dich schon vor dem Lauf damit befasst und dir Gegenmaßnahmen überlegt. So kannst du schnell reagieren und es kommt keine negative Stimmung auf. Du atmest bewusst ein und läufst zügig weiter. Wenn du nun wieder genug Kraft hast, joggst du die Strecke motiviert weiter. So entgehst du dem eventuellen Motivationsverlust, wenn du schwierige Passagen nicht sofort so erfolgreich meisterst wie gewünscht.

Dein persönliches Mantra

Du hast dein Ziel fast erreicht, aber trotzdem fallen dir die letzten Meter immer schwerer? Zeit für dein persönliches Mantra. Egal ob dein Mantra ein Motivationsspruch, ein Appell an dich selbst oder ein für dich wichtiges Lied ist ist: Es wird dich in schwierigen Momenten motivieren dran zu bleiben.

Reflektieren nicht vergessen

Nach jedem Lauf solltest du dir etwas Zeit im Nachhinein nehmen, um diesen zu reflektieren. Erinnere dich an alles was gut geklappt hat, aber vergesse nicht die Dinge, die du beim nächsten Mal verbessern kannst. Vielen hilft es, ein Lauftagebuch zu führen. Darin kannst du alle Erfolge und Gedanken festhalten. In diesem Buch stehen alle Informationen, Tipps und deine Laufentwicklung, so dass es dich auf deiner Reise immer begleiten kann.

Fazit: Laufen tut gut!

Laufen ist nicht umsonst die beliebteste Sportart der Deutschen, denn sie macht uns nicht nur fitter, sondern ist auch verhältnismäßig günstig. Egal, ob du dich einfach nur mehr bewegen möchtest, abnehmen möchtest oder eine konkrete Distanz vor Augen hast: mit Laufen tust du dir auf jeden Fall was Gutes! Und es muss ja nicht gleich ein Marathon sein – wichtig ist, dass du dich regelmäßig bewegst und mit Spaß bei der Sache bist.

Starte jetzt mit dem professionellen Lauftraining!

Das Thema Laufen hat dich so begeistert und du möchtest dich noch mehr damit beschäftigen und deine Technik verbessern? Dann empfehlen wir dir den Online-Kurs „Das neue Lauftraining“ von ONESTEPFASTER. Der Kurs ist für alle geeignet, die durch die richtige Lauftechnik ihr ganzes Potenzial entfalten möchten. Egal ob Anfängerin oder Anfänger, Profi oder auch für den Wiedereinstieg nach einer Verletzung: der Online-Kurs ist für alle geeignet, die besser und effektiver laufen lernen möchten.

Das Paket „Das neue Lauftraining“ beinhaltet nicht nur einen Online-Kurs zur Optimierung deiner Lauftechnik, sondern auch effektive Trainingspläne für verschiedene Distanzen (10 km Lauf, Halbmarathon und Marathon).

Der Kurs „Das neue Lauftraining“ kostet normalerweise 69 €, doch ist momentan im Angebot für nur 19,90 € zu haben. Ein echtes Schnäppchen also, dass dich in deiner Laufkarriere auf jeden Fall weit bringen wird!

Weitere interessante Artikel für dich

Fitness und Gesundheit: 5 Tipps zum Start

Kraulen lernen im Internet – Klar geht das!

Die digitale Gesellschaft: Ein Überblick über alle wichtigen Begriffe der Digitalisierung

Lohnt sich ein Studium?

Passwortsicherheit: Worauf du achten solltest

10 Zeitmanagement-Tipps und Methoden, mit denen du produktiver wirst

Finanzen in den Griff bekommen: Interview mit Anette Weiß

Rückbildungskurs online: Fit nach der Schwangerschaft

10 Zeitmanagement-Tipps und Methoden, mit denen du produktiver wirst

Trello Boards: Deine To-Do’s immer im Blick

(Visited 163 times, 2 visits today)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.