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Interview mit der Teilnehmerin Birgit Hansen

„Abheften und weg“ – zu Besuch im Gästehaus Hansen

Birgit Hansen ist Gastgeberin aus Leidenschaft. Die 54-Jährige hat den elterlichen Betrieb 2010 übernommen. Das Gästehaus Hansen in Wees (idyllisch zwischen Flensburg und Glücksburg gelegen) kann auf eine mehr als hundertjährige Tradition zurück blicken: Erst als landwirtschaftlicher Betrieb, später als Festsaal und schließlich als reines Gästehaus.

Die Arbeit auf dem großen Hofgelände teilt sich Birgit Hansen mit drei festen Mitarbeiterinnen, die ganzjährig beschäftigt sind. Im Sommer kommen meist einige geringfügig Beschäftigte hinzu. Es ändert sich täglich, welche Arbeiten mit welchem Aufwand im Betrieb anfallen - gerade durch das Internet. Wenn am Morgen noch zwei Betten leer sind, kann das am Nachmittag schon wieder ganz anders aussehen. Die Mitarbeiter_innen des Gästehauses müssen flexibel sein und damit rechnen können, dass Frau Hansen auch abends um neun noch einmal anruft, wenn sie für den nächsten Tag Unterstützung benötigt. oncampus traf die herzliche Gastgeberin in Wees.

Sie führen ein Gästehaus mit einer langen Tradition. Sind Sie noch in der Landwirtschaft tätig?

Nein, aber ich habe immer noch eine Zulassung für einen Trecker. Wir besitzen einen ganz alten: Die Maschine ist von 1958, funktioniert aber immer noch. Zwei Koppeln gehören auch ursprünglich zu unserem Betrieb, weil ich sie jetzt nicht mehr brauche, habe ich die allerdings verpachtet.

Zu Ihrem Hotel gehören gleich mehrere große Gebäude - wie viele Betten umfasst das Gästehaus Hansen?

Das Gästehaus umfasst 55 Betten. Diese Betten verteilen sich auf sieben Ferienwohnungen, zwei Appartements und elf Gästezimmer. Über das Internet kommen auch viele ausländische Gäste, vor allem viele Skandinavier, zu uns. Viele sagen sich „Hier wohnt man einfach günstiger, dafür kann ich leicht ein Taxi in die Stadt nehmen.“ Früher war es in der Weihnachtszeit ein Problem, die Betten zu belegen – jetzt haben wir zur Weihnachtszeit Hochbetrieb, wenn viele Skandinavier die norddeutschen Weihnachtsmärkte besuchen.

Sie bilden sich mit oncampus fort. Lassen Sie auch Ihre Mitarbeiter über das Internet unterweisen?

Anfangs bin ich zu den Schulungen des Gesundheitsamts gegangen. Da mir das allerdings zu zeitintensiv war, habe ich nach einer anderen Möglichkeit gesucht. Ein Mitarbeiter des Gesundheitsamts gab mir dann den Tipp, das über das Internet zu machen. Dadurch, dass ich die Weiterbildung bei oncampus in regelmäßigen Abständen absolviere, kann ich meine Beschäftigten bequem selbst unterweisen. Toll ist, dass ich regelmäßig einen Anruf von oncampus bekomme, wenn ich die Weiterbildungen zu Hygiene oder Infektionsschutz wiederholen muss. Dann weiß ich, es ist wieder so weit.

Warum haben Sie sich gegen eine Präsenzveranstaltung entschieden?

Ein Beispiel: Neulich war ich bei einer Ersthelfer-Schulung. Zwei Tage à acht Stunden. Da war ich in einer Gruppe von 16-20jährigen und habe mich nicht wohl gefühlt. Na klar, die jungen Leute wollten lieber untereinander bleiben – aber irgendwie musste ich ja auch integriert werden. Es war kalt, ich habe gefroren und ganz viel hätte ich mir einfach im Selbststudium beibringen können. Darüber hinaus hat der Kursleiter vieles in die Länge gezogen. Das war nicht so schön. Aber ich dachte mir „Das musst du machen. Du hast so viele Gäste – und wenn da einmal etwas passiert…“

Was schätzen Sie an dieser Form der berufsbegleitenden Weiterbildung?

Ich muss für keinen Schritt das Gästehaus verlassen. Selbst die Bezahlung erledige ich vorher per Online-Überweisung. Dann erhalte ich meine Einwahldaten und setze mich abends, wenn etwas Ruhe einkehrt, an meine Weiterbildung. Wenn ich den Kurs belegt habe, ist mein Kopf wieder frei – und ich kann mir das Zertifikat selbst ausdrucken. Ich muss also nicht erst auf die Post warten. In dem Moment, in dem ich bestanden habe, bekomme ich Bescheid und habe mein Zertifikat. Wenn dann ein Kontrolleur kommt, kann ich ihm die Bescheinigung direkt zeigen. Das ist für mich das Beste, meine Pflichten habe ich gern schnell erledigt (lacht). So etwas könnte ich auch in anderen Bereichen gebrauchen.

Was ist für Sie der Vorteil am Lernen mit oncampus?

Das Beste daran ist, dass ich alles zu Hause erledigen kann. Ich glaube, wenn ich angemeldet bin, habe ich sechs Wochen Zeit um die Lektionen abzuschließen. Aber ich bin zu ungeduldig und mache meist alles am ersten Abend, sobald ich die Einwahldaten habe. Mein Motto: „Abheften und weg – und nicht mehr darum kümmern.“

Wie empfinden Sie die Bedienung, die Navigation im Kurs?

Ganz einfach. Ich habe noch keine Schwierigkeiten damit gehabt. Mein Drucker wollte einmal nicht so wie ich – da hatte ich Angst, dass das Zertifikat verfällt. Aber ich habe immer mehrere Computer in Arbeit, damit irgendetwas funktioniert. Manchmal schreibe ich etwas mit – alle Zahlen, zum Beispiel, wie schnell sich bestimmte Bakterien vermehren, kann ich mir nicht merken. Ansonsten ist es nicht kompliziert und die Fragen sind gut zu beantworten. Probleme hatte ich damit nie.

Gibt es etwas das Ihnen nicht so gut im Kurs gefällt, oder das Sie gern verbessern würden?

Nur etwas, das man nicht ändern kann. Manchmal würde ich gern etwas „vorspulen“. Aber ich verstehe, dass das nicht geht und warum. Letztlich muss ja sichergestellt sein, dass alle Inhalte verstanden wurden. Ich bin eben ein ungeduldiger Mensch. Aber da muss man dann durch. Gut finde ich, dass man vorher darüber informiert wird, wie viel Zeit der Kurs in Anspruch nimmt.

Wie empfinden Sie die Betreuung durch oncampus?

Super. Wie ich bereits sagte, bekomme ich immer einen Anruf, wenn ich wieder einen Kurs belegen muss. Der persönliche Kontakt dabei ist toll. Dadurch, dass ich die Online-Weiterbildung seit 2009 besuche, hat sich ein sehr netter Kontakt ergeben. Die Beratung ist immer sehr freundlich und berücksichtigt meine Bedürfnisse. Man könnte mir ja auch empfehlen „Machen Sie mal den einen Kurs und zwei Wochen später den anderen, dann bekommen wir doppelt Geld.“ Stattdessen empfiehlt man mir, beide zugleich zu buchen, damit ich etwas sparen kann. Das finde ich einfach nett.

Wenn Sie selbst einmal das Gästehaus besuchen und sich von der Gastfreundlichkeit der Familie Hansen überzeugen möchten, finden Sie alle weiteren Informationen unter www.gaestehaus-familie-hansen.de

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